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Musik mit Michael Marx
Zwei Hauptrollen für die Gitarre gibt’s in Mandy’s Lounge

Michael Marx spielt heute Abend in Homburg.
Michael Marx spielt heute Abend in Homburg. FOTO: Thomas Reinhardt
Homburg. Jede Menge Musik gibt es in den kommenden Tagen in Mandy‘s Lounge in der Kirrberger Straße 7 in Homburg. Heute, am Donnerstag, 1. März, ist zunächst einmal Michael Marx zu hören. Unverfälschte, ehrliche Musik ohne Tricks und doppelten Boden bietet Marx mit Stimme und Gitarre. Als Fingerstyle-Gitarrist hat er längst seinen eigenen Stil gefunden. Ob atemberaubende Virtuosität oder gefühlvolle Balladen, immer spürt man die Freude an der Musik und die Nähe zum Publikum. „Freudentänzer“ ist der Titel der mittlerweile vierten Solo-CD von Michael Marx. In seinem aktuellen Live-Programm gibt es neben neuen Instrumentals auch die Lieblingssongs des Musikers zu hören, schreibt der Veranstalter weiter. Sting, Paul Simon, Eric Clapton, Ed Sheeran interpretiert er mit seiner ausdrucksstarken Stimme auf unverwechselbare Art. Wie immer beginnt die Veranstaltung um 20 Uhr bei freiem Eintritt. Von red

Am Samstag, 3. März, geht es dann mit „Roadside Folksongs“ mit Trailhead weiter. Wem Musiker wie Crowded House, Ron Sexsmith, Tom Petty, Neil Young und Jackson Browne gefallen, der wird sich auch bei Trailheads Roadside Folksongs musikalisch zu Hause fühlen, hieß es dazu.

Hinter dem Namen Trailhead, was den Ausgangspunkt eines Wanderweges bezeichnet, verbirgt sich der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz, der seine Reiseerlebnisse und Begegnungen am Wegesrand in energiegeladenen Folksongs und stimmungsvollen Balladen einfließen lässt.

Mit Gitarre, Mundharmonika, Ukulele, Klavier oder dem bolivianischen Charango besingt Trailhead Erlebnisse zwischen amerikanischen Landstraßen, spanischen Wegen, lettischen Flüssen und südamerikanischen Landschaften. Beeinflusst von Amerikas klassischen Songwritern der 60er und 70er Jahre verbindet Panwitz die englischen Songs auf seinen Konzerten mit Geschichten und Erzählungen über die Orte und Momente in denen sie entstanden.



Nach mehreren Jahren, die Panwitz durch die USA, Griechenland und Schweden reisend verbrachte, beschloss er in den 2000er Jahren in seine Berliner Heimat zurückzukehren. Eine Menge Songs sind auf so manchem Weg entstanden und da ein „trailhead“ den Punkt bezeichnet, an dem ein Wanderpfad seinen Ursprung nimmt, erschien ihm dies als der ideale Name für eine neue musikalische Unternehmung.

Als Trailhead zur größten kanadischen Musikmesse, der Canadian Music Week in Toronto eingeladen wurde, schloss sich für ihn ein Kreis, der seinen Anfang viele Jahre zuvor genommen hatte, als er während seiner ersten Reise quer durch den amerikanischen Kontinent den Grundstein für seine heutige Musik legte. Mehrere Alben hat Trailhead über die Jahre aufgenommen: zuletzt 2014 „Leave Me To Learn”und das Folge-Album „Leave Me To Learn – Solo Acoustic“ 2015 .

Musikalisch beeinflusst durch die Wurzeln der 60er und 70er Jahre präsentieren sich Panwitz‘ Songs mit mal klassisch folkiger, mal im Fingerpicking-Stil gespielter Gitarre, Klavierbegleitung, Mundharmonika und Ukulele.

Sind die Songs sonst hauptsächlich auf Englisch, ist ein kleiner Teil von Trailheads Repertoire seiner Heimat Berlin/Brandenburg gewidmet, die er in drei deutschsprachigen Liedern, wie zum Beispiel dem Brandenburg-Song „Der Weg“ besingt. Auch am Samstag geht es mit dem Konzert in Homburg bei freiem Eintritt um 20 Uhr los.

Hinter dem Namen Trailhead verbirgt sich der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz, zu hören am Samstag in Mandy’s Lounge.
Hinter dem Namen Trailhead verbirgt sich der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz, zu hören am Samstag in Mandy’s Lounge. FOTO: Philipp Gabriel