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Diözesantreffen
Austausch über den synodalen Weg der Kirche

Homburg/Speyer. Das Diözesane Forum des Bistums Speyer kommt am Samstag, 17. August, im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen zu seinem zehnten Treffen zusammen. Die Mitglieder aus der gesamten Diözese, zu der auch der Saarpfalz-Kreis gehört, beraten dabei über zentrale Fragen der Weiterentwicklung des Bistums. Von red

Die diözesanen Foren wurden als Beratungsgremien für den Prozess „Gemeindepastoral 2015“ eingerichtet und setzen sich aus den Mitgliedern des Allgemeinen Geistlichen Rats, des Priesterrats, des Diözesanpastoralrats und des Katholikenrats zusammen. Den Vorsitz führt Bischof Karl‐Heinz Wiesemann.

Das Diözesane Forum beginnt um 9 Uhr und befasst sich zunächst mit dem Synodalen Weg, der von der deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken Anfang des Jahres gemeinsam beschlossen wurde. Als zweites wichtiges Thema wird am Vormittag die Prognose zur langfristigen Entwicklung der Mitgliederzahlen und der Kirchensteuer behandelt, die vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg entwickelt und im Frühjahr präsentiert wurde. Es folgt die Vorstellung des Entwurfs für den Bistumshaushalt 2020, wie es in der Pressemitteilung des Bistums weiter heißt.

Weitere Themen sind die neue Satzung für die Dekanatsräte und der aktuelle Stand zur Zukunft der Bildungshäuser. „Es soll noch nichts entschieden werden, sondern der Raum einfach nur mal eröffnet werden, um eigene Anmerkungen auf Stellwänden festzuhalten“, erklärt Generalvikar Andreas Sturm. Die Teilnehmer werden außerdem über die aktuellen Stände bei der Aufarbeitung des Missbrauchs und der Vorbereitung des Visionsprozesses für das Bistum informiert. Zur Diskussion gestellt wird ein Papier mit sieben Eckpunkten für das ehrenamtliche Engagement im Bistum Speyer.