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Bohn bleibt Homburger SPD-Chef
Wilfried Bohn bleibt Chef im SPD-Stadtverband

Homburg. Der SPD-Stadtverband Homburg bestätigte die bisherige Vorstandschaft in ihren Ämtern: Vorsitzender ist weiterhin Wilfried Bohn, stellvertretende Vorsitzende sind Elke Eder-Hippler, Christine Becker, Eric Gouverneur, Sevim Kaya-Karadag, Jan-Eric Rippel und Salvatore Vicari. Von red

Kassierer bleibt Pascal Conigliaro, Schriftführerin ist erneut Michaela Ruoff, deren Stellvertreterin Heiderose Emser. Als Beisitzer wurden wiedergewählt: Hans Jürgen Bernd, Gustl Altherr, David Lindemann, Kai Neuschwander und Dieter Hamm.
In seinem Bericht verdeutlichte Wilfried Bohn die „schwierigen Zeiten“, in denen insbesondere die Bundespolitik durch das Thema Flüchtlinge beherrscht werde. Dabei gebe es weder eine generelle Strategie noch Antworten auf themenbezogene Fragen.

Aber auch die Kommunalpolitik sei „nicht vergnügungssteuerpflichtig“. Bürgerinitiativen trügen dazu bei, dass viel diskutiert, aber wenig entschieden werde. In Sachen „Umgehung B 423“ werde „vernünftig diskutiert“. Obwohl es auch zu Beleidigungen gekommen sei, sollten sich die Mandatsträger nicht irritieren lassen, fordert Bohn diese auf. Zufrieden äußerte sich Bohn zum SPD-Programm für Homburgs Altstadt. Generell gelte allerdings, dass wichtige Projekte nur noch zu realisieren seien, „wenn man von anderer Seite“ Zuschüsse erwarten könne. Jedoch sei man dann nicht mehr Herr des Verfahrens. Der Vorsitzende lobte die gute Vernetzung der Partei in den Vereinen. „Homburg ist und bleibt liebens- und lebenswert“, bekräftigte er.