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Wieder blutige Verbände in öffentlichen Mülleimern gefunden

Kirrberg. red

Im Januar war der unangenehme Müll schon einmal in öffentlichen Mülleimern in Kirrberg und im Bereich der Ruine der Merburg entdeckt worden, nun taucht das Problem wieder auf. Darauf weist die Stadt Homburg hin. Ein Bürger habe den Baubetriebshof und den Ordnungsdienst darauf aufmerksam gemacht, dass erneut solcher Müll in mehreren öffentlich zugänglichen Gefäßen entsorgt worden ist. Dabei handelt es sich um größere Mengen Verbandsmaterial, teilweise blutgetränkt, und um Transfusionsflaschen. An diesen befinden sich teilweise noch die entsprechenden Nadeln. Da gerade im Bereich der Merburg häufig auch Kinder spielen, die ihrerseits Müll in die Tonnen werfen könnten, macht die Stadtverwaltung auf das Risiko aufmerksam, das von dem Material ausgeht. Gerade angesichts der möglichen Risiken, die von blutgetränktem Müll und von Nadeln ausgehen, werde selbstverständlich auch darum gebeten, von diesem Weg der Entsorgung abzusehen. Weiter stellt der Baubetriebshof fest, dass die öffentlichen Mülltonnen im Stadtgebiet kein Ersatz dafür sind, falls das eigene Aufkommen beim Restmüll so groß ist, dass die eigene Mülltonne diese nicht mehr aufnehmen kann. Jeder Nutzer einer Restmülltonne habe die Möglichkeit, eine größere Tonne zu ordern. Sollte es sich um ein kurzfristig erhöhtes Müllaufkommen handeln, kann man gegen Gebühr Restmüllsäcke zukaufen. Diese gibts an der Informationszentrale im Rathaus. Im Preis von sechs Euro pro Abfallsack sind die Kosten für Abfuhr und Entsorgung enthalten.