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Termin Saarpfalz-Kreis
Wie die Saarpfalz einst die bayrische Zeit erlebte

Homburg. (red) „Bayern an der Blies“: So lautet das Thema der Tagung, die am 20. und 21. Oktober von der Siebenpfeiffer-Stiftung und dem Fachbereich Kultur und Heimatpflege des Saarpfalz-Kreises veranstaltet wird. Anlass für dieses wissenschaftliche Kolloquium, das im Karlsberger Hof in Sanddorf stattfindet, ist ein Jubiläum, das ganz aktuell begangen wird. 1816 wurde die Pfalz dem Königreich Bayern angegliedert, 1818 wurde das „Landcommissariat Homburg“, der Vorläufer des heutigen Saarpfalz-Kreises, aus der Taufe gehoben. Am April des nächsten Jahres werden es genau 200 Jahre sein, dass Homburg Sitz einer Kreisverwaltung ist. Von red

(red) „Bayern an der Blies“: So lautet das Thema der Tagung, die am 20. und 21. Oktober von der Siebenpfeiffer-Stiftung und dem Fachbereich Kultur und Heimatpflege des Saarpfalz-Kreises veranstaltet wird. Anlass für dieses wissenschaftliche Kolloquium, das im Karlsberger Hof in Sanddorf stattfindet, ist ein Jubiläum, das ganz aktuell begangen wird. 1816 wurde die Pfalz dem Königreich Bayern angegliedert, 1818 wurde das „Landcommissariat Homburg“, der Vorläufer des heutigen Saarpfalz-Kreises, aus der Taufe gehoben. Am April des nächsten Jahres werden es genau 200 Jahre sein, dass Homburg Sitz einer Kreisverwaltung ist.

Die Tagung wird am Freitag, 20. Oktober, 15 Uhr, von Landrat Theophil Gallo eröffnet. In zwölf Vorträgen wird „das Jahrhundert der bayrischen Saarpfalz“ (1816/18 – 1919) beleuchtet. Thema die religiös-kirchlichen Verhältnisse, über die Hans Ammerich, der frühere Leiter des Bistumsarchivs Speyer, sprechen wird.  Paul Thomes (TU Aachen) geht auf die Entwicklung der Wirtschaft ein, während Gernot Feifel, (ehem. Direktor der Chirurgie am Uniklinikum), die medizinische Versorgung in jener Zeit erläutert. Die Bedeutung von Homburg als „Keimzelle des Hambacher Festes“ stellt Martin Baus (Siebenpfeiffer-Stiftung) vor, während Wolfgang Ohler, der einstige Vizepräsident des Pfälzischen Appelationsgerichtes in Zweibrücken, über die damalige Rechtsprechung referiert. Weitere Themen sind die „Printmedien“ in der saarpfälzischen Bayernzeit (Reiner Marx), die Architektur (Jutta Schwan), das Leben der Frauen (Susanne Nimmesgern), Auswanderungen (Roland Paul) sowie Alltag und Brauchtum (Barbara Schuttpelz). Die gesamtpolitische Bedeutung nimmt Gabriele Clemens (Universität des Saarlandes) vor.

Die Tagung findet freitags von 15 bis 10 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr statt. Interessierte können kostenlos daran teilnehmen. Eine Anmeldung unter Tel. (06841) 104-8409 oder  E-Mai: Ute.Klosendorf@saarpfalz-kreis.de ist aus Platzgründen erforderlich. Hier kann auch das genaue Tagungsprogramm angefordert werden.