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Gärten sind geöffnet
Wertschätzung für private Gartenkultur

Auch wenn die Hitze den Gärten zugesetzt hat, noch ist viel zu sehen. Bewundern kann man wunderbare Pflanzen, auch Rosen, noch bei einigen wenigen Gärten bei der Aktion „Das offene Gartentor“.
Auch wenn die Hitze den Gärten zugesetzt hat, noch ist viel zu sehen. Bewundern kann man wunderbare Pflanzen, auch Rosen, noch bei einigen wenigen Gärten bei der Aktion „Das offene Gartentor“. FOTO: dpa / Uli Deck
Homburg/Bexbach. Bei der Aktion „Das offene Gartentor“ gewähren Gartenliebhaber Einblicke in ihre Traumgärten. Auch in der Saarpfalz gibt es einiges zu bestaunen. red

(red) Die Hitze hat vielen Gärten zugesetzt. Doch andererseits ist und bleibt der Sommer neben dem Frühjahr die hohe Zeit für Gartenbesitzer. Seit einigen Monaten läuft nun bereits die Aktion „Das offene Gartentor“. Hier werden allen, die Gärten lieben, diverse kreativ gestalteten Kleinode präsentiert, Tipps und Tricks rund ums Gärtnern inklusive.  Die Aktion der DGGL möchte auf diese Weise dazu beitragen, die Wertschätzung für die private Gartenkultur zu fördern. Noch sind einige wenige Gärten für interessierte Gartenliebhaber geöffnet, schreibt die deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (DGGL). Bevor sich die Saison dann dem Ende zuneigt.

Im Saarpfalz-Kreis sind folgende Gärten zu sehen, ein kurzer Überblick: Am 19. August,  14 bis 18 Uhr öffnen  Marianna und Reiner Deckarm, Zum Folloch 36, 66450 Bexbach/ Oberbexbach, ihre Gartentore.  Zu sehen ist ein naturnaher Hausgarten rund ums Haus bepflanzt. Im Vorgarten finden sich  Rhododendron, Azaleen und andere Pflanzen. Große Kiefern, Nadel- und  Laubbäume, eine große Feige ergänzen das Ganze. Schattenbereiche mit Farnen, Hosta, unterschiedlichen Heucheria, Heidelbeeren wechseln ab mit sonnigen Stellen, an denen verschiedene Rosen, Stauden und mediterrane Kleinstrauchgewächse, Obstbäume und viele Steine zu entdecken sind. Neben einem kleinen Nutzgartenbereich findet man handwerklich gefertigte, mit Dachwurz bepflanzte Torfbetontöpfe. Auch Kunsthandwerk wird ausgestellt, schreibt der DGGL.

Bis September nur nach telefonischer  Vereinbarung unter Tel. (06803) 391891 geben  Gerd Rau und Petra Eichhorn-Rau, Im großen Brühl 30, im Mandelbachtaler Ortsteil Erftweiler-Ehlingen Einblicke in ihren Staudengarten, der  in Farbe und Form aufeinander abgestimmt ist.



Ebenfalls anmelden muss man sich bei Karin Heinzel, Bliesweg 4, in Ingweiler. Bis Oktober, jeweils  10 bis 18 Uhr, kann man nach telefonischer Absprache unter Tel (06848) 6670 ihren kleinen Garten rund um ein denkmalgeschütztes Bauernhaus (1715) mit Zehntscheune, Hausbaum und 20 Duftrosen ansehen. Auf der anderen Straßenseite liegen zwei weitere Gärten: ein Staudengarten mit saisonal blühenden Sträuchern, Rosen, Azaleen, Sommerblumen sowie ein gepachteter natur­­­belassener Garten mit Wildrosen, Trockenpflanzen, Heil- und Küchen­kräutern.

Infos und das Aktions-Programm findet man auf der Internetseite des DGGL: