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Zum „Tag der seelischen Gesundheit“
Film zeigt den Umgang mit psychischen Erkrankungen

Homburg. Zum Programm des „Tags der seelischen Gesundheit“ gehört in diesem Jahr eine Filmdokumentation mit Diskussion unter dem Titel „Mama macht mich krank! – Wie erleben Kinder und Jugendliche die seelische Erkrankung eines Elternteils und wo finden sie Hilfe? red

“ Referentin ist Petra Otto vom saarländischen Bündnis gegen Depression. Darauf weist die Stadt Homburg hin.

Die Filmvorführung und Diskussion findet statt am morgigen  Mittwoch, 24. Oktober, von 17 bis 19 Uhr im Bistro 1680 im Rahmen des Projekts „Homburg lebt gesund!“, das gemeinsam mit der Stadtbibliothek Homburg und dem saarländischen Bündnis zu diesem Thema einlädt, teilt die Stadt mit.

Es geht dabei um psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen. Diese seien keine Seltenheit in unserer Gesellschaft. Für die Betroffenen gebe es Behandlungsangebote, Therapiemöglichkeiten und Selbsthilfegruppen.



Aber was passiert, wenn die Erkrankten auch noch Kinder haben? Wer spricht mit ihnen? Wie erleben sie das veränderte Verhalten von Vater oder Mutter? Und wer kümmert sich um sie im Fall eines Klinikaufenthalts? Auch diese Fragen werden gestellt.

Die Dokumentation zeigt in sensibel geführten Interviews mit den Kindern und Jugendlichen sowie mit den Eltern, was es bedeutet, wenn der Familienalltag „verrückt wird“, weil eben plötzlich alles anders ist. Der Film ist geeignet für Kinder ab zehn Jahren.