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In Bruchhof und Jägersburg
Infoabende zu A6-Anschluss

Bruchhof/Jägersburg/Reiskirchen. In Bruchhof und Jägersburg geht es um Details zum Anschluss Homburg Ost. Von Ulrike Stumm

Die Pläne zum geplanten  A6-Anschluss Homburg-Ost sind weiter ein Thema. Vor einigen Wochen informierten Stadt und Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in der Halle des SV Reiskirchen über das, was aktuell Stand der Planung ist (wir berichteten).

Nun stehen weitere Infoabende dazu an. Zum einen lädt der Ortsvertrauensmann von Bruchhof-Sanddorf, Manfred Rippel, ein. Ein Vertreter der Stadtverwaltung werde die Planung heute, am Dienstag, 27. November, um 18.30 Uhr im Sportheim des SV B/S am Kehrberg in Bruchhof vorstellen. Eine Woche später wird  ein weiterer Termin angeboten – von Jägersburgs Ortsvorsteher Jürgen Schäfer: am Dienstag, 4. Dezember, um 18 Uhr in den großen Saal der Gustavsburg. Auch hier stellt die Stadt die möglichen Varianten eines Autobahnanschlusses Ost vor.

Zum Hintergrund: Beim Anschluss  Homburg-Ost  hat sich die Stadt selbst einen Teil der Planungshoheit gesichert. Das bedeutet: Statt eines üblichen Planfeststellungsverfahren für Baumaßnahmen des Bundes läuft in Homburg ein Bebauungsplanverfahren. Gleich bleibt: Die Kosten für die Baumaßnahme selbst übernimmt der Bund, die eigentlichen Planungen laufen in enger Abstimmung mit dem LfS in Neunkirchen.



Stadt und LfS informierten bereits in Reiskirchen über die zwei „umsetzbaren“ Bauvarianten. Ursprünglich waren es einmal fünf. Variante eins, sieht einen Autobahnanschluss über zwei Rampen mit direkter Anbindung an die  „Erbach-Umgehung“, die L 118, vor. Bei dieser Variante wie auch bei Möglichkeit zwei bleibt die Sportanlage des SV Reiskirchen unangetastet.

 Variante zwei würde mit einer neu zu bauenden Straße im Erbacher Wald – quasi einer Umgehung eines Stück der Erbach-Umgehung – an das Homburger Straßennetz angeschlossen – allerdings nicht über die Route der alten Glantalbahn, sondern mit einer Wegeführung näher an Reiskirchen/Erbach.

 Was die beiden Varianten neben ihrer Streckenführung unterscheidet, sind die Kosten: Variante eins wird auf Basis einer Grobkostenschätzung auf fünf Millionen Euro taxiert, Variante zwei auf neun Millionen Euro.