| 20:22 Uhr

Hochwasser
Weiter stellenweise „Land unter“ in Einöd, Limbach und Bexbach

 Auch an der Haseler Mühle standen am Dienstagfrüh die Felder und Wiesen Richtung Niederbexbach unter Wasser.
Auch an der Haseler Mühle standen am Dienstagfrüh die Felder und Wiesen Richtung Niederbexbach unter Wasser. FOTO: Jennifer Klein
Homburg/Bexbach/Kirkel. Weitgehend unverändert ist die Hochwasserlage im Umkreis von Homburg. Nach wie vor herrscht teils „Land unter“, so an der Blies in Limbach, die stellenweise über die Ufer getreten ist und in Einöd. Von Jennifer Klein

Weitgehend unverändert ist die Hochwasserlage in unserer Region. Felder und Wiesen haben sich teils in eine „Seenlandschaft“ verwandelt. Nach wie vor herrscht teils „Land unter“, so an der Blies in Limbach, die stellenweise über die Ufer getreten ist, und in Einöd.

Der Pegel am Messpunkt Schwarzbach bei Einöd, der am Montagvormittag noch bei 419 Zentimeter gelegen hatte, stieg im Laufe des Montags auf 433 Zentimeter am Abend, am Dienstagvormittag lag er bei 445 Zentimeter. Das Hochwassermeldezentrum (HMZ) Saarland, das das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) betreibt, verzeichnete nach wie vor ein „mittleres Hochwasser“. Die Landstraße L 212 zwischen Einöd-Ingweiler und Wörschweiler ist nach wie vor gesperrt, wie die Polizei in Homburg auf Anfrage mitteilte. Sonst sei die Hochwasserlage generell „entspannt“.

Immer wieder gab es Schauer am Dienstag und frischen Wind. Allerdings sollte laut Wettervorhersage in der Nacht zum Mittwoch der Niederschlag allmählich nachlassen. Gegen Abend sanken denn auch die Pegelstände bei Einöd entsprechend leicht auf 443 Zentimeter.



Der aktuelle Hochwasserlagebericht ist auch im Internet einzusehen:

www.saarland.de/hochwasser.htm