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Kuriose Alltagsplagen
Wenn Knöllchen sich verstecken

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Es gibt Alltagsplagen, die wirklich nicht schlimm sind, aber irgendwie gemein.

Das fängt bei Einzelsocken an, die Wochen lang die Schublade verstopfen, weil der zweite Partner nicht mehr auftaucht. Schließlich entdeckt man diesen im Spannbetttuch, allerdings hat man da gerade Nummer eins entsorgt. Es ist beispielsweise auch keine Freude, wenn die Papiermülltüte kurz vor der Tonne unten reißt. Besonders blöd wird es aber, wenn Dinge auftauchen, die man so gar nicht gebrauchen kann. Zum Beispiel in der Auto­werkstatt. Zusammen mit der Rechnung (auch nicht schön) überreicht die freundliche Servicekraft noch ein unbezahltes Knöllchen. Der Strafzettel fürs Falschparken hatte sich von der Windschutzscheibe unter die Motorhaube vorgearbeitet und war vom Kfz-Mechaniker bei der Inspektion entdeckt worden. Das sei gar nicht mal so selten, sagt die Frau, während sie die Karte durchs Gerät zieht. Das hebt das Ärgernis schon in die Kategorie kurios. Genauso übrigens wie die Geschichte vom Feuer(fehl)alarm, der gerade dann losschrillt, als alle Fotos vom Handy im Geschäft aufwendig fertig zum Ausdrucken vorbereitet sind. Hilft nichts: Abbrechen, alle raus – ohne Bilder. Aber mit Anekdoten, die sich gut für Plauderrunden eignen – und das ist dann am Ende wieder entspannend.