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Homburger Woche
Verschollen im Bermuda-Dreieck

FOTO: SZ / Roby Lorenz
Ob beim Musiksommer, im Eiscafé, beim Stadtbummel … oder nein, über Socken in Sandalen, zu enge kurze Hosen, weiße Trägerunterhemden über Bierbauch oder Hemden, mit denen Man(n) aussieht wie auf Hawaii ausgebrochen, schweigen wir. Von Jennifer Klein

Und erinnern uns lieber zurück an koloniale Zeiten und die klassische Bermuda-Shorts. Die deshalb so heißt, weil sie heute noch auf den Bermuda-Inseln (Britisches Überseegebiet) zur offiziellen Geschäftskleidung des Mannes gehört. Nun nähern sich die Temperaturen hierzulande im Sommer ohnehin immer mehr denen tropischer Eilande an. Also kann man gerne von dort Bewährtes übernehmen. Die Shorts bestehen dort aus einem Stoff, der demjenigen der Geschäftskleidung entspricht und werden mit Strümpfen (knielang), Hemd und Krawatte getragen. Und korrektem Schuhwerk. Zugegeben, das Komplett-Outfit britischer Prägung erfordert vielleicht doch etwas Mut. Aber eine Variante mit Hemd und Bermuda-Shorts wäre einen Versuch wert. Also: mutige Männer braucht das Land – und die Stadt, das Einkaufscenter und das Büro. Ach ja: Es gibt die Bermuda-Shorts auch in Homburger Geschäften. Und die weißen Socken etc. verschwinden dann vielleicht auch – im Bermuda-Dreieck.