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Verrückter Rehbock fiel am Höcherberg Spaziergänger an

Höchen/Websweiler. Vor den Osterfeiertagen trieb im Wald zwischen Höchen und Frankenholz ein seltsamer Rehbock sein Unwesen (wir berichteten). Er zeigte eine ausgeprägte Vorliebe dafür, sich Menschen zu nähern, insbesondere, wenn sie einen Hund dabei hatten. Das bestätigten sowohl der Höcher Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein als auch der zuständige Jagdpächter Helmut Steitz aus Websweiler

Höchen/Websweiler. Vor den Osterfeiertagen trieb im Wald zwischen Höchen und Frankenholz ein seltsamer Rehbock sein Unwesen (wir berichteten). Er zeigte eine ausgeprägte Vorliebe dafür, sich Menschen zu nähern, insbesondere, wenn sie einen Hund dabei hatten. Das bestätigten sowohl der Höcher Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein als auch der zuständige Jagdpächter Helmut Steitz aus Websweiler.In einigen Fällen kam es sogar zu Angriffen des Rehbocks, zum Beispiel, als er eine Frau auf dem Frankenholzer Friedhof anfiel. Der Rehbock stürmte auf die ältere Dame zu, stieß sie zu Boden und fügte ihr einige Verletzungen zu. Auch Spaziergänger waren vor dem "verrückten Rehbock" nicht sicher, einige mussten nach den Attacken im Klinikum behandelt werden. Allerdings, so Jagdpächter Steitz, habe bei dem Rehbock keine Tollwut-Erkrankung vorgelegen. Vielmehr sei das Tier an Menschen gewöhnt gewesen, weshalb es nicht artgerecht von ihnen weglief, sondern auf sie zukam. Aufgrund der Vorfälle und Beschwerden der Spaziergänger, informierte Helmut Steitz die Untere Jagdbehörde, die die Erlaubnis zum Abschuss erteilte. Man sollte niemals ein wildes Tier zu lange in menschlicher Umgebung aufnehmen, betont Steitz: "Diese Tiere zeigen danach solche Verhaltensstörungen." maa