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Tödliche Messerstiche: Angeklagter Homburger schweigt vor Gericht

Homburg. Wegen Verdachts des Totschlags und des Raubes muss sich seit gestern ein 27 Jahre alter Mann aus Homburg vor dem Landgericht verantworten. Wolfgang Ihl

Der Angeklagte soll Ende September 2015 einen Nachbarn in dessen Wohnung mit einem Küchenmesser umgebracht haben. Angehörige des Opfers hatten die Leiche des 61-Jährigen am Tag nach der Tat gefunden. Der Körper wies massive Schlag- und Stichverletzungen auf. Die Spuren führten zum mehrfach vorbestraften Angeklagten, der im selben Mehrparteienhaus wohnt. Dort soll er wenige Wochen zuvor im Treppenhaus einen anderen Mann geschlagen und beraubt haben. Der 27-Jährige stand zur Tatzeit wohl unter Einfluss von Alkohol. Er macht vor Gericht von seinem Recht zu schweigen Gebrauch. Der Prozess wird fortgesetzt.