| 21:14 Uhr

Strandfest wirft seine Schatten voraus

 Beim Strandfest ist wieder ein großes Kinderprogramm geplant. Foto: PM
Beim Strandfest ist wieder ein großes Kinderprogramm geplant. Foto: PM
Jägersburg. Die Planungen für das Jägersburger Strandfest am ersten Juli-Wochenende laufen derzeit auf Hochtouren. Wie Ortsvorsteher Siegfried Biegaj im Rahmen der Ortsratssitzung mitteilte, habe der Strandfest-Ausschuss bereits einige Programmpunkte festgelegt Von Merkur-Mitarbeiter Bernhard Reichhart

Jägersburg. Die Planungen für das Jägersburger Strandfest am ersten Juli-Wochenende laufen derzeit auf Hochtouren. Wie Ortsvorsteher Siegfried Biegaj im Rahmen der Ortsratssitzung mitteilte, habe der Strandfest-Ausschuss bereits einige Programmpunkte festgelegt. Neben den bewährten Musikdarbietungen mit der Oberforstband, den Kuseler Jagdhornbläsern, dem Saarpfalz-Express oder dem Blasorchester Jägersburg gibt es auf dem Festplatz wieder Angebote für Kinder. Unter anderem sind samstags Auftritte der Luitpoldschule und des Kindergartens vorgesehen. Einer der Höhepunkte ist das Badewannen-Rennen auf dem Schlossweiher, das in diesem Jahr eine Neuerung erfährt. "Wir werden Frauen- und Männerteams getrennt fahren lassen", kündigte der Ortsvorsteher an. Endgültig festgelegt wird das Programm auf der Sitzung des Strandfest-Ausschusses am 31. März. Abgerundet wird das Strandfest mit dem Höhenfeuerwerk sowie einer Ausstellung in der Gustavsburg. Hier wird der Jägersburger Künstler Christian Kegel Aquarelle mit Motiven aus Jägersburg und Homburg präsentieren. In einem weiteren Tagesordnungspunkt nahm Biegaj zu den Forderungen aus Jägersburg an die Stadtverwaltung Stellung. Einstimmig sprach sich der Ortsrat für die Aufnahme des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus sowie die energetische Aufwertung des Feuerwehrstützpunktes in das Investitionsprogramm der Landesregierung aus. Dabei sollen vor allem die Arbeiten an den sanitären Einrichtungen wie Toiletten und Duschen sowie Umkleideräumen wegen der Geschlechtertrennung bevorzugt behandelt werden. Diskutiert wurde auch die momentane Situation der alten und neuen Schule in Jägersburg. Hier waren alle Ortsratmitglieder der Meinung, die alte Schule so lange aufrecht zu erhalten, bis eine Alternative vorhanden ist. "Wir fordern ein", so Biegaj, "dass die so genannte neue Schule so hergerichtet werde, dass sie zur Verfügung stehe, wenn die in der alten Schule beheimateten Vereine kurzfristig andere Räume bräuchten. In der alten Schule gibt es seit längerem bauliche Mängel."Einig war sich der Ortsrat auch, für die anstehenden Wahlen die drei bisher im Gebäude der Grundschule befindlichen Wahllokale in die benachbarte Turnhalle zu verlegen. Unter dem Punkt "Verschiedenes" informierte Ortsvorsteher Biegaj über die Aktion "Tatort Dorfmitte 2009". Hier gebe es wieder einen Zuschuss von maximal 3000 Euro für Material von der Landesregierung. Man brauche dazu 15 freiwillige Helfer, die sich an einem Projekt im Ort aktiv beteiligen, so Biegaj.