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Stadtwerke Homburg setzen weiter auf Fotovoltaik

 Die Stadtwerke Homburg setzten auf ihrem Mitarbeiterparkplatz auf spezielle Pkw-Unterstände, die mit Fotovoltaik-Modulen ausgestattet sind. Foto: Stadtwerke
Die Stadtwerke Homburg setzten auf ihrem Mitarbeiterparkplatz auf spezielle Pkw-Unterstände, die mit Fotovoltaik-Modulen ausgestattet sind. Foto: Stadtwerke
Homburg. Gleich fünf größere Fotovoltaik-Anlagen haben die Homburger Stadtwerke im vergangen Jahr in der Region gebaut. Zusammen mit den bereits in den Vorjahren installierten Einrichtungen beträgt die Gesamtleistung der Stadtwerke-eigenen Anlagen jetzt 750 Kilowatt

Homburg. Gleich fünf größere Fotovoltaik-Anlagen haben die Homburger Stadtwerke im vergangen Jahr in der Region gebaut. Zusammen mit den bereits in den Vorjahren installierten Einrichtungen beträgt die Gesamtleistung der Stadtwerke-eigenen Anlagen jetzt 750 Kilowatt. Mit Hilfe dieser Leistung können bei einer mittleren Zahl von Sonnenstunden pro Jahr etwa 200 Haushalte jährlich mit elektrischer Energie versorgt werden. Die Anlagen befinden sich auf dem Gebäude der Feuerwehr in Breitenbach in der Verbandsgemeinde Waldmohr, auf dem Dach der Erdgastankstelle der Stadtwerke in der Berliner Straße in Homburg, auf den Dächern des Kindergartens St. Andreas in Erbach, auf dem Dach der Halle des Turnvereins in Waldmohr und im Bereich des Mitarbeiterparkplatzes der Stadtwerke im Lager in den Rohrwiesen."Der Wandel der Energieerzeugung hin zu erneuerbaren Energien erfolgt nur über eine langfristige Strategie. Deshalb bauen wir seit 2008 kontinuierlich unsere eigenen Anlagen im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung mit kleineren Blockheizkraftwerken und im Bereich der erneuerbaren Energien mit Fotovoltaik-Anlagen aus", fasst Wolfgang Ast, Geschäftsführer der Stadtwerke Homburg, die Aktivitäten zusammen.

Ein interessantes Projekt: der Solarcarport, bei dem das Dach aus Fotovoltaik-Modulen besteht - so kann letztlich Strom erzeugt werden. Dieser Unterstand für Autos wurde auf dem Mitarbeiterparkplatz des Stadtwerke-Standortes In den Rohrwiesen im Homburger Industriegebiet West errichtet. Insgesamt 38 Stellplätze wurden in kurzer Zeit durch die Carports "überdacht". Die Unterstände sind so ausgestattet, dass später Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert werden können, hieß es. Weiteres ist angedacht: "2012 planen wir ein größeres Blockheizkraftwerk mit der Leistung von einem Megawatt und die Beteiligung an einem Windpark, der in wenigen Jahren zwischen Homburg und Zweibrücken liegen wird", erläuterte Ast weiter. "Ebenso werden wir - trotz der gegenwärtigen Absenkung der Vergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz - auch neue Fotovoltaik-Anlagen errichten, wo dies wirtschaftlich Sinn macht", fügte er hinzu. red