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Stadt investiert eine Million Euro in Kanalarbeiten

Homburg. Kanalarbeiten der Stadt stehen in der nächsten Zeit in Homburg an, die insgesamt drei Maßnahmen sollen rund eine Million Euro kosten, schätzt die Tiefbauabteilung. Betroffen sind die Entenmühlstraße sowie der Jägerhausstraße. In einem ersten Schritt wird in der Woche nach Ostern der Kanal zwischen der Einmündung zur Straße "Am Stadtbad" und der Industriestraße erneuert, teilt die Verwaltung mit. red

Kanalarbeiten der Stadt stehen in der nächsten Zeit in Homburg an, die insgesamt drei Maßnahmen sollen rund eine Million Euro kosten, schätzt die Tiefbauabteilung. Betroffen sind die Entenmühlstraße sowie der Jägerhausstraße. In einem ersten Schritt wird in der Woche nach Ostern der Kanal zwischen der Einmündung zur Straße "Am Stadtbad" und der Industriestraße erneuert, teilt die Verwaltung mit.

Aufgrund der Dimension der Kanalleitungen komme hierbei ein Verfahren zum Einsatz, bei dem die Sanierung in geschlossener Bauweise durchgeführt werden kann. Unter Berücksichtigung des Zustands der Kanalrohre würden dadurch sowohl die Kosten wie auch die Dauer der Maßnahme deutlich reduziert. Die Arbeiten sollen am Dienstag, 18. April, beginnen.

Nach Auskunft von Martin Orschekowski von der Abteilung Tiefbau erstrecken sich die Arbeiten über vier Tage, sodass sie voraussichtlich bereits am darauf folgenden Freitagabend beendet sein werden. Voraussetzung sei allerdings eine trockene Witterung. Gearbeitet wird Tag und Nacht, es werde lediglich kurzzeitige Sperrungen einer Seite der Fahrbahn geben.



In einer zweiten Bauphase wird der Kanalabschnitt zwischen der Straße "Am Stadtbad" bis zur Hausnummer 9 der Entenmühlstraße - gegenüber Einmündung Steinhübel - saniert. Im dritten und letzten Sanierungsteil sind die Kanalleitungen in der Jägerhausstraße sowie in Nebenstraßen in Beeden an der Reihe. Ein genauer Zeitpunkt für diese beiden Abschnitte steht laut Stadt noch nicht fest. "Wir haben uns für die Sanierung in geschlossener Bauweise entschieden", da dieses Verfahren wesentlich günstiger sei. Im ersten Abschnitt könne der Kanal innerhalb von vier Tagen saniert werden kann. "In offener Bauweise würden diese Arbeiten sicherlich mehrere Monate dauern und erhebliche Verkehrseinschränkungen mit sich bringen", so Orschekowski.