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Stabwechsel am Uniklinikum

 Die Professoren Bernhard Schick und Wolf-Ingo Steudel im Gespräch mit Staatssekretär Jürgen Lennartz (von links). Foto: Thorsten Wolf
Die Professoren Bernhard Schick und Wolf-Ingo Steudel im Gespräch mit Staatssekretär Jürgen Lennartz (von links). Foto: Thorsten Wolf FOTO: Thorsten Wolf
Homburg. "Für mich ist der Patient der Patient. Er ist für mich nicht Kunde, er ist für mich auch nicht der Fall, sondern ein Patient, ein Mensch, in dem sich seine Krankheit spiegelt, seine Ängste und seine Nöte." Vor dem Hintergrund dieses Leitbildes wurde gestern Abend Professor Wolf-Ingo Steudel als Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Homburger Universitätsklinikums verabschiedet. thw

Vor zahlreichen Gästen übergab er die Verantwortung an Professor Bernhard Schick, den Leiter der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des UKS, der ihm ab dem 1. Oktober offiziell im Amt folgen wird.

In die Amtszeit von Wolf-Ingo Steudel, der seit Oktober 2010 als Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS die Geschicke in Homburg lenkte, fielen zahlreiche Investitions- und Richtungsentscheidungen am Uni-Standort Homburg , so der millionenschwere Neubau der Inneren Medizin als vordringlichstes Bauprojekt zur Zukunftssicherung des Universitätsklinikums. Die Amtszeit von Steudel war aber auch geprägt von der immer schwieriger werdenden finanziellen Situation der Universitätskliniken bundesweit. In einer Festrede würdigte Staatssekretär Jürgen Lennartz , Chef des UKS-Aufsichtsrates, auch vor diesem Hintergrund die Verdienste Wolf-Ingo Steudels.