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Auszeichnung
Alexander Rupp führt das beste Café im Saarland

Ein Gourmet-Magazin hat „Alexanders Patisserie“ zum besten Café im Saarland gekürt.
Ein Gourmet-Magazin hat „Alexanders Patisserie“ zum besten Café im Saarland gekürt. FOTO: Leistenschneider / SZ
St. Ingbert/Homburg. Der Homburger Alexander Rupp zaubert seine Süßspeisen in St.Ingbert. Nun wurde er von einem Fachmagazin ausgezeichnet

Vor gerade einmal einem Jahr hat „Alexanders Patisserie“ in der Kaiserstraße in St. Ingbert eröffnet, und schon erhält der Süß- und Backwarenspezialist eine ganz besondere Anerkennung: Das Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“ hat in einem Sonderheft über die besten Cafés in Deutschland den Neuling aus St. Ingbert zum saarländischen Landessieger gekürt.

Inhaber und Konditormeister Alexander Rupp stammt aus der Kreisstadt Homburg. Vor 20 Jahren hat er im Café Steigleiter in Saarbrücken sein Handwerk gelernt. Nach einem kurzen Intermezzo in Münster hat er jahrelang bei Steigleiters gearbeitet. 2014 machte sich Rupp dann selbstständig – zunächst im pfälzischen Pirmasens, weil es in St. Ingbert kein passendes Ladenlokal gab. Als Rupp erfuhr, dass in der St. Ingberter Fußgängerzone ein Geschäft frei wurde, nutzte er die Gelegenheit. Nun hätte man ihn auch in Homburg gerne gesehen, zumal mit der Schließung des Café Maas in der Innenstadt eine Lücke entstanden ist, die man hätte füllen können. Immerhin ist Alexander Rupp  dem Saarpfalz-Kreis treu geblieben.

Das Konzept des Cafés: französisch geprägte Patisserie mit regionalen und saisonalen Produkten. Inbesondere die Arbeit mit Zutaten aus der jeweiligen Jahreszeit soll Abwechslung in das Angebot bringen. In „Alexanders Patisserie“ können die Gäste Süßspeisen mitnehmen oder vor Ort im Caféraum geniessen. Zu besonderen Anlässen liefert der Konditormeister auf  Wunsch die passende Torte – oft auch als Spezial-
anfertigung.



Die anonymen Tester des „Feinschmecker“-Magazins hat das Angebot offensichtlich ebenso überzeugt wie die Kunden vor Ort. Einer der Kunden muss das Geschäft auch bei der Gourmet-Zeitschrift empfohlen haben – ohne dass Rupp davon wusste. Mit einem „breiten Grinsen“ hat er dann per Anruf erfahren, dass er in die Liste der bundesweit besten Cafés aufgenommen wurde.

Dass er auf Anhieb sogar Landessieger geworden war, merkte er allerdings erst, als er sich das Heft selbst gekauft hatte. „Da war die Freude über die Auszeichnung natürlich umso größer.“