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Abenteuer-Gottesdienst
St. Fronleichnam wird wieder zum Abenteuerland

Homburg. Ab September gibt es in St. Fronleichnam wieder die Abenteuerland-Gottesdienste. Seitdem kommen Kinder wieder gerne in die Kirche.

Wie im vergangenen Jahr auch, so wird ab September in der Pfarrei Heilig Kreuz und in der dazugehörigen Kirche St. Fronleichnam eine neue Staffel des Gottesdienstformates für Kinder, Jugendliche und ihre Familien starten

Der Zuspruch in der ersten Runde sei überwältigend gewesen, berichtet das Pfarrbüro: Alle acht Wochen versammelten sich, nebst den Erwachsenen, über 120 Kinder und Jugendliche pro Gottesdienst in der Kirche St. Fronleichnam. Seit den Sommerferien werden die Gottesdienste obendrein mit Spielstraße, Ruhezone und Begrüßungskaffee von einem ehrenamtlichen Team von 50 Erwachsenen und 30 Kindern und Jugendlichen gestaltet.

Mittlerweile habe „dieses neue und überaus frische Gottesdienstformat“ eine Außenwirkung über Homburg hinaus erlangt, heißt es weiter. So begrüße die Pfarrei Familien aus dem ganzen Dekanat, aus St. Ingbert, Zweibrücken oder der Sickinger Höhe zu den Abenteuer-Terminen. Worauf man in Homburg besonders stolz ist: Von Pfarreien außerhalb gibt es Einladungen, dieses Format dort vorzustellen. Selbst von mehreren in Homburg ansässigen Unternehmen werde diese Aktion finanziell unterstützt. „Dieses gottesdienstliche Experiment scheint den Nerv der Zeit zu treffen“, so die Pfarrei weiter.



Die Idee zu diesen Familiengottesdiensten hatte Frank Klaproth, der Gemeindereferent der katholischen Pfarrei Heilig Kreuz. „Gottesdienste sind in ihrer normalen Form für Kinder nicht sehr interessant. Sie langweilen sich“, so der vierfache Familienvater. Der Pfarrei „Heilig Kreuz“ gehören zurzeit Familien mit insgesamt 773 Kindern im Alter bis 14 Jahren an. „Ich bin der Ansicht, dass wir diese Familien zu uns einladen sollten, um die Botschaft Jesu und das Evangelium näherzubringen.“

Mit der kindgerechten Gestaltung wolle man zum Besuch einladen. Die Abenteuer-Gottesdienste gehen auf eine Initiative der Ordensschwester Teresa zurück, die unter der Erkenntnis „unsere Kinder gehen uns verloren“, diese besondere Art des Gottesdienstes entwarf. „Glücklich sind wir, dass über 40 katholische Gemeinden in Deutschland unserem Beispiel gefolgt sind und es immer mehr werden“, äußert sich die OrdenssSchwester Teresa weiter.