| 00:00 Uhr

SPD in Erbach denkt über Sozialkaufhaus nach

Erbach/Reiskirchen. Die Erbacher SPD denkt über ein Sozialkaufhaus im größten Homburger Stadtteil nach. Sie fordert „eine schnellere Vermarktung von leer stehenden Gebäuden – wie zum Beispiel der ehemals von Reno und dem dänischen Bettenlager bezogenen Immobilien“. bea

Dies sei wichtig, um so zu verhindern, dass Objekte, die schon einige Jahre nicht mehr vermietet wurden, zu einem weiteren städtebaulichen Missstand in Erbach führten, so Ortsvertrauensfrau Christine Becker in einer Pressemitteilung. Die SPD erwarte ein Handeln der Stadtverwaltung, inklusive der Kreisverwaltung, um hier in Kürze ein erfolgreiches Projekt, das teilweise auch der Erbacher und Homburger Bevölkerung entgegenkomme, realisieren zu können. Beispielsweise könne man sich ein Sozialkaufhaus in den leer stehenden Immobilien vorstellen. Die Notwendigkeit für eine solche Einrichtung zeige die zunehmende Kinder- und Altersarmut. Viele Homburger besuchten bereits aus Mangel an einem lokalen Angebot das Sozialkaufhaus in Limbach, so Becker weiter. Für eine solche Einrichtung an dieser Stelle spreche außerdem die optimale Lage. Es sei nahe gelegen zu den Einwohnerbereichen Homburg und Erbach sowie zum Hauptbahnhof für Kunden, die von außerhalb kämen. Zusätzlich stünden ausreichend Parkmöglichkeiten in näherer Umgebung zur Verfügung.