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Schneidewind-Affäre: Linke will Akteneinsicht

Homburg. Die Linke ist mit der Aufarbeitung der Homburger Überwachungsaffäre unzufrieden und fordert eine "echte Klärung" der Verantwortlichkeit des Homburger Oberbürgermeisters Rüdiger Schneidewind (SPD ). Die Stadtratsfraktion kündigte an, das Thema erneut auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung zu setzen. red

Es habe den Anschein, dass es dem OB nur noch darum gehe, eigenes Versagen auszublenden, um sich weiter im Amt zu halten, sagte die Fraktionsvorsitzende Barbara Spaniol . Sie warf ihm vor, die hohen Detektivkosten schön zu rechnen. Zudem wisse die Öffentlichkeit immer noch nicht, an welche Detektei das städtische Geld gegangen sei. Spaniol forderte deshalb Akteneinsicht.