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Saarpfalz-Kreis öffnet seine Denkmäler für Öffentlichkeit

 Auch den Bexbacher Bahnhof können die Besucher am 12. September besichtigen. Foto: pm
Auch den Bexbacher Bahnhof können die Besucher am 12. September besichtigen. Foto: pm
Homburg/Bexbach/Kirkel. Am Sonntag, 12. September, ist es wieder so weit: Europaweit wird der "Tag des offenen Denkmals" begangen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Denkmalobjekte, die ansonsten nicht zugänglich sind oder allgemeinhin kaum Beachtung finden, "erlebbar" zu machen

Homburg/Bexbach/Kirkel. Am Sonntag, 12. September, ist es wieder so weit: Europaweit wird der "Tag des offenen Denkmals" begangen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Denkmalobjekte, die ansonsten nicht zugänglich sind oder allgemeinhin kaum Beachtung finden, "erlebbar" zu machen. Zudem bietet sich den Denkmal-Eigentümern die Möglichkeit, ihre Bauten und damit auch ihr Engagement der Öffentlichkeit zu präsentieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Das Motto des "Tags des offenen Denkmals" lautet: "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr". Daher ist es nicht verwunderlich, dass insbesondere historische Bahnhöfe auf dem Programm stehen. Im Saarpfalz-Kreis sind es die Bahnhöfe in Bexbach, Breitfurt und Gersheim. In Bexbach ist sogar das älteste erhaltene Bahnhofsgebäude des Saarlandes (1848/49) zu sehen, ehemals Grenzbahnhof der "Königlich bayerischen concessionierten Pfälzischen Ludwigsbahn". Hier werden nicht nur stündlich Führungen angeboten, sondern auch um 18 Uhr ein Konzert mit dem "Chor Gleis 1". Die ehemaligen, heute privat genutzten Bahnhöfe in Breitfurt und Gersheim können ebenfalls besichtigt werden, in Gersheim werden zusätzlich historische Fotos präsentiert. Beiden Bahnhofsgebäuden ist gemeinsam, dass ihre Baumaterialien vom 1880 abgebrochenen Bahnhof von Kaiserslautern stammen. Ein weiteres Gebäude, das für "Reisen, Handel und Verkehr" steht, ist das Habkircher Zollmuseum im ehemaligen Zollgebäude. Allerdings sind infolge von Baumaßnahmen die Exponate ausgelagert. Dennoch kann vor Ort über die Zollgeschichte und auch über die Bliesbrücken berichtet werden; bei Bedarf wird überdies der jüdische Friedhof von Frauenberg aufgesucht. An diesem Sonntag sind die ehemalige Glantalbahn bei Jägersburg wie auch die Alte Schmelz bei St. Ingbert im Saarpfalz-Kreis noch weitere Besichtigungsangebote. redWeitere Auskünfte erteilt beim Saarpfalz-Kreis Bernhard Becker unter Telefon (0 68 41) 1 04 84 18 oder unter der E-Mail-Adresse bernhard.becker@saarpfalz-kreis.de.