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Regen und Schnee sorgten gestern für glatte Straßen

Homburg/Bexbach. Die Homburger staunten gestern Morgen nicht schlecht: Die Kälte ist weg, der Winter ist jetzt wieder weiß. Erst kam der Eisregen, dann fiel Schnee. Das führte in vielen Bereichen zu erheblichen Behinderungen. So erreichten die Redaktion einige Anrufe Von Merkur-Mitarbeiter Sebastian Klöckner

Homburg/Bexbach. Die Homburger staunten gestern Morgen nicht schlecht: Die Kälte ist weg, der Winter ist jetzt wieder weiß. Erst kam der Eisregen, dann fiel Schnee. Das führte in vielen Bereichen zu erheblichen Behinderungen. So erreichten die Redaktion einige Anrufe. "Wir kommen den Berg nicht runter" oder "Es war glatt und so viel Verkehr, dass ich heute zu spät zur Arbeit kam", berichteten die SZ-Leser. Besonders in Jägersburg und in Höchen hatten die Autofahrer mit den winterlichen Bedingungen zukämpfen. Doch relativ schnell hatten die Einsatzkräfte den Schnee und die Glätte unter Kontrolle gebracht. Der Berufsverkehr und die Staus lösten sich, auf und die meisten Straßen waren problemlos passierbar. Auch die Polizei konnte keine schweren Unfälle melden. Nur in Reiskirchen kam es gegen 12.46 Uhr in der Richardstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine Person wurde leicht verletzt und es bildete sich ein Stau. Auf der Autobahn bei Waldmohr gab es einen Unfall, der ebenfalls einen Stau auslöste, doch hatte dies nichts mit dem Wetter zu tun. Ein Kleinlaster eines Paketzustellers hatte auf der A6 während der Fahrt ein Rad verloren. Er hatte Glück und konnte auf der Standspur anhalten. Das linke Hinterrad hatte sich gelöst und war auf der Überholspur am Fahrzeug des Paketzustellers vorbeigerollt. Das Rad prallte gegen die Mittelschutzplanken und von dort über die Fahrbahn. Vor Ort stellten Polizeibeamte fest, dass drei Schrauben, die das Rad gehalten hatten, abgerissen waren. Wahrscheinlich seien die Schrauben nicht fest genug angezogen worden.In der Homburger Innenstadt wirkte sich das nasskalte Wetter negativ aus. Am Nachmittag war die Innenstadt leergefegt. Einige junge Männer vergnügten sich auf dem Marktplatz bei einer Schneeballschlacht, aber von kauffreudigen Kunden war weit und breit nicht viel zu sehen. Auch auf dem weiß bedeckten Christian-Weber-Platz waren kaum Einkaufsbummler auszumachen. Dafür ging Josef Jakob fröhlich seinem Dienst nach und schippte guten Mutes den Schnee auf die Seite.