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Ortsratssitzung mit dem Abschied für Norbert Duppe

 Norbert Duppe (links) wurde von OB Karlheinz Schöner verabschiedet. Foto: Bernhard Reichhart
Norbert Duppe (links) wurde von OB Karlheinz Schöner verabschiedet. Foto: Bernhard Reichhart
Kirrberg. Brechend voll präsentierte sich das Bürgerhaus in Kirrberg bei der letzten Ortsratssitzung. Grund für den großen Besucherzuspruch war offensichtlich die Verabschiedung des FWG-Ortsratsmitgliedes Norbert Duppe, der nach elfjähriger Tätigkeit aus dem Ortsrat ausgeschieden ist

Kirrberg. Brechend voll präsentierte sich das Bürgerhaus in Kirrberg bei der letzten Ortsratssitzung. Grund für den großen Besucherzuspruch war offensichtlich die Verabschiedung des FWG-Ortsratsmitgliedes Norbert Duppe, der nach elfjähriger Tätigkeit aus dem Ortsrat ausgeschieden ist. Mit ihm gehe "ein politisches Urgestein", würdigte Ortsvorsteher Stefan Mörsdorf die Arbeit Duppes, dessen Lieblingsprojekte der Rundwanderweg, die Merburg-Luftaufnahmen und das Zentrum von Kirrberg waren. Duppe werde aber auch künftig "ein Auge auf die Schlaglöcher haben und aktiv die Bürgersprechstunden besuchen", fügte Mörsdorf hinzu. Oberbürgermeister Karlheinz Schöner bezeichnete Duppe als "einen Mann mit Ecken und Kanten, der unbequem, manchmal auch ungenießbar ist". Mit Michael Didion habe Duppe, dessen Steckenpferd die Projektgruppe Wanderwege sei, rechtzeitig für einen Nachfolger im Ortsrat gesorgt und einen Generationswechsel eingeläutet. "Er tritt in große Fußstapfen", betonte der Oberbürgermeister, der Didion per Handschlag als neues Ortsratsmitglied verpflichtete. Der Homburger FWG-Chef Axel Ulmcke bezeichnete Duppe als "einen Macher", der "nicht immer ganz bequem, aber stets zum Wohle der Bürger gehandelt habe." "Ich werde mich bei wichtigen Themen in und um Kirrberg immer wieder einklinken", kündigte Duppe an, bevor der Kirrberger Ortsrat zur normalen Tagesordnung überging. Im Mittelpunkt stand der Erfahrungsbericht des Ortsvorstehers von Mörsbach, Rolf Schimmeyer zum Thema "Verkehrsberuhigende Maßnahmen mit Radar-Messtafeln". Ebenso wie Kirrberg haben die pfälzischen Orte Mörsbach und Mittelbach viel mit Rasern und hohen Geschwindigkeiten zu tun. Mit der Einrichtung von zwei Radar-Displays an Laternenpfählen wurden in den vergangenen acht Monaten die Geschwindigkeiten der Autos gemessen. "Auf den Chips wurden Geschwindigkeit und Verkehrsaufkommen gespeichert", berichtete Schimmeyer, "die Chips werden alle vier Wochen gewechselt, die Auswertung ist kinderleicht". Einstimmig sprach sich der Ortsrat dafür aus, "im Zuge der Verbesserung des Verkehrs an den Ortsein- und -ausgängen die Stadt zu bitten, im Rahmen eines Pilotprojektes eine solche Radarmessanlage anzuschaffen". Ebenfalls ein einstimmiges Ergebnis gab es für die Änderung der nordpfälzischen Route des Jakobsweges in Homburg. re