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OB Schöner: Umgang der Bahn mit Homburg ist schändlich

Homburg. Bei der Vorstellung des neuen Stadtbus-Konzepts (wir berichteten) betonte Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, alle markanten Punkte, vom neuen Edeka übers Römermuseum, den Unikliniken bis zur Musikschule, seien mit dem Stadtbus leicht erreichbar. "Sobald das möglich ist, werden wir mit dem Stadtbus auch wieder durch das Unigelände fahren

Homburg. Bei der Vorstellung des neuen Stadtbus-Konzepts (wir berichteten) betonte Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, alle markanten Punkte, vom neuen Edeka übers Römermuseum, den Unikliniken bis zur Musikschule, seien mit dem Stadtbus leicht erreichbar. "Sobald das möglich ist, werden wir mit dem Stadtbus auch wieder durch das Unigelände fahren." Hart ins Gericht ging Schöner mit der Deutschen Bahn: "Die Bahn gehört für mich zur Grundversorgung beim Nahverkehr. Von 229 Zugverbindungen sind noch rund 70 übrig geblieben. Was die Bahn mit uns treibt, ist schändlich und einer Kreis- und Universitätsstadt nicht würdig." Die Bemühungen im Bahnverkehr der Stadt Homburg seien total gescheitert. Seit der Stadtrats-Resolution vor zwei Jahren habe die Bahn der Stadt Homburg gute Schnellverbindungen weggenommen und die Anbindung an Kaiserslautern auf die S-Bahn verlegt. "Als Konsequenz daraus fahren viele Homburger mit dem Auto. Wir sehen uns in hohem Maße benachteiligt." Bei drei Terminen hätten alle Bahnvertreter gesagt, Homburg werde nicht an der 'TGV-Strecke' partizipieren. Die Ausdünnung des Verkehrsnetzes ist eine Riesen-Schweinerei." rs