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Aktionswoche „Das Saarland voller Energie“
Nahwärmezentrale öffnet ihre Tür

Sieht unscheinbar aus, steckt aber einiges drin: Die Nahwärmezentrale in der Lenbachstraße in Erbach ist heute für Besucher geöffnet. Der Tag der offenen Tür ist Teil der Aktionswoche „Das Saarland voller Energie“.
Sieht unscheinbar aus, steckt aber einiges drin: Die Nahwärmezentrale in der Lenbachstraße in Erbach ist heute für Besucher geöffnet. Der Tag der offenen Tür ist Teil der Aktionswoche „Das Saarland voller Energie“. FOTO: Jürgen Schirra
Erbach. Gebäude in Erbach kann man sich im Rahmen einer Aktionswoche heute ansehen. Von red

Das Saarland voller Energie“ nennt sich eine Landesinitiative, die sich dafür einsetzt, das Bewusstsein der Menschen für Erneuerbare Energien zu schärfen. Im Rahmen einer Aktionswoche wollen die Partner für die Energiewende sensibilisieren, Alternativen zu konventionellen Energiequellen aufzeigen und für das Thema Erneuerbare Energie zu begeistern. So ist es auf der Internetseite des Landes angekündigt. Noch bis zum 23. September läuft die Aktion, an der sich auch die Stadtwerke Homburg beteiligen.

 Diese betraten im Jahr 1997 technisches Neuland: Sie bauten eine so genannte Nahwärmezentrale, die eine Siedlung mit top gedämmten Häusern versorgen sollte, erläutert das Energie-Unternehmen.

Und diese Nahwärmezentrale in der Lenbachstraße in Erbach ist am heutigen Dienstag, 18. September, von 11 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Das Besondere: Die Häuser der Siedlung werden zentral aus dem Gebäude beheizt. Damals der Clou: Auf dem Dach der Nahwärmezentrale wurden Solarkollektoren mit einer Fläche von 55 Quadratmetern gebaut. Sie unterstützen den Erdgasbrennwertkessel. Die Häuser selbst lagen mit Ihrer Dämmung und Gründächern bereits um rund 30 Prozent unterhalb des Wärmebedarfs der damaligen Wärmeschutzverordnung.



Stadtwerke-Projektleiter Markus Müller betreut die Nahwärmezentrale, die vergangenes Jahr mit neuen Kollektoren, einem neuem Brennwertkessel und Reparaturarbeiten am Gebäude wieder die nächsten Jahre die Siedlung mit 20 Häusern versorgen kann. „Erdgas und Solarenergie sind ideale Partner. Erdgas kann übrigens auch „grün“. Unsere beiden Erdgastankstellen werden komplett mit Bioerdgas betrieben, das aus der Vergärung von Stroh als landwirtschaftlichem Reststoff hergestellt wird. Erdgas bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Partner der Energiewende zu sein“, so Markus Müller.