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Vortrag über Nepal
Mit den Hessenauers  einem Stück Himmel entgegen

Blick zum höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest mit einer Höhe von 8848 Meter.
Blick zum höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest mit einer Höhe von 8848 Meter. FOTO: Klaus Hessenauer
Homburg. Das Homburger Abenteurer-Ehepaar Anne und Klaus Hessenauer berichtet am Mittwochabend, 8. November, in der VHS Homburg über Nepal. Von Jürgen Neumann

Vielen Homburgern sind Anne und Klaus Hessenauer  bekannt. Seit 20 Jahren reisen sie regelmäßig nach Nepal und viele Jahre berichten sie mit unterschiedlichen Schwerpunkten über ihre Reisen nach Nepal und in die Himalayaregion. Von sich selbst sagt das Abenteurer-Ehepaar Hessenauer: „Wir sind seit Jahren vom Himalaya-Virus infiziert.“  Bei den Wörtern „Nepal“ und „Himalaya“ kommen Globetrotter als auch Kultur-Touristen gleichermaßen ins Schwärmen. Die höchsten Berge der Welt, weite Landschaften, viele bunte Völker und eine uralte Geschichte kommen einem in den Sinn – es ist ein Hauch des berühmten Shangri-La, dem Land voller Ruhe, Frieden und des Glücks. Seit 1997 waren die Hessenauers in den verschiedensten Regionen des höchsten Gebirges der Erde und im buddhistischen Kulturkreis unterwegs. Immer wieder Nepal, Tibet, Sikkim, Mustang und auch Bhutan.

Auch dieses Jahr bietet die Volkshochschule Homburg wieder eine Multimediashow über Nepal, Land und Leute. Anne und Klaus Hessenauer sind immer zu Fuß und mit dem Rucksack unterwegs. „Wie kann man ein Land besser kennenlernen, als es auf alten Handels- und Pilgerpfaden zu durchwandern?“, fragt Klaus Hessenauer. Sie kennen nicht nur die beliebten Routen, wie Everest-Trek und Annapurna-Runde, sondern wandern oft auch auf stillen Pfaden, abseits ausgetretener Wege – „manchmal hat man das Gefühl, man ist dem Himmel ein Stück näher“, sagt Anne Hessenauer. Von diesen Reiseerlebnissen, Eindrücken und Anekdoten berichten die beiden Homburger Referenten mit ausdrucksstarken Bildern und lebendigen Schilderungen. Unter dem Titel „Nepal immer wieder“ zeigen sie ein buntes Kaleidoskop des Landes, in dem sie stets unter dem Motto „Menschen, Natur, Kultur erleben“ unterwegs sind. Durch einen Freundeskreis vor Ort, mit Familienanschluss, haben sie ungewöhnliche Einblicke in den Alltag der Menschen. Wie tief die Eindrücke dort waren, erklärt dieser Satz: „Tiefe Canyons wechseln mit grünen Oasen. Blühende Buchweizenfelder setzen reizvolle Kontraste zu vielfarbigen Erosionslandschaften.“

Neben der Faszination des Landes wollen die beiden aber auch die Augen vor der Hilfsbedürftigkeit nicht verschließen. Nepal rangiert in der OECD-Statistik immer noch unter den ärmsten Ländern der Welt. Deshalb engagieren sich die beiden Homburger seit vielen Jahren für das Kinderhaus Kathmandu. Der deutsche Trägerverein betreibt zwei Kinderhäuser am Rande von Katmandu und mehrere Schulen, auch in entlegenen Regionen. Dankbar sind die Hessenauers für die Unterstützung die sie dabei von Freunden, Bekannten oder einfach wohlwollenden Menschen bekommen. Deshalb informieren sie auch immer gerne über die Aktivitäten und Fortschritte vor Ort. Klaus und Anne Hessenauer sagen denn auch: „Wer also mehr wissen will über Menschen, Natur und Kultur in Nepal, ist zu dieser Veranstaltung im Rahmen der VHS Homburg herzlich eingeladen. Lassen Sie sich einmal mehr verzaubern von der Bergwelt des Himalaya, der Herzlichkeit der Menschen und einer beeindruckenden Kultur.“ Zuletzt haben die beiden Homburger Abenteurer mit ihren Vorträgen im Bildungszentrum in Kirkel für Aufsehen gesorgt.  In den Globetrotter-Reihen „Fremde Menschen und Kulturen und „Die Welt zu Gast im Bildungszentrum“ berichten Globetrotter über ihre Touren rund um den Globus.  Auch ihre Teilnahme an der Ausstellung in Kirkel unter dem Motto „Gesichter-Spiegelbilder der Welt“ von Mai bis September diesen Jahres lockte viele Besucher ins Bildungszentrum der Arbeitskammer nach Kirkel am Tannenwald.



Veranstaltungsort  des Vortrags von Anne und Klaus Hessenauer ist  die Hohenburgschule in Homburg, Mittwoch 8. November, Beginn 19 Uhr, Eintritt ist frei. Der Veranstalter ist die Volkshochschule (VHS) der Stadt Homburg.  Über Spenden der Besucher freut sich die Kinderhausfamilie in Nepal.

Das buddhistische Kloster Tengboche ist eines der wichtigsten kulturellen und religiösen Zentren. Es wurde 1923 erbaut, 1989 durch einen Brand zerstört und wieder aufgebaut. 
Das buddhistische Kloster Tengboche ist eines der wichtigsten kulturellen und religiösen Zentren. Es wurde 1923 erbaut, 1989 durch einen Brand zerstört und wieder aufgebaut.  FOTO: Klaus Hessenauer
Auf ihren Touren im Himalaya begegneten die Hessenauers auch diesen Bauern in einem Teehaus.
Auf ihren Touren im Himalaya begegneten die Hessenauers auch diesen Bauern in einem Teehaus. FOTO: Anne Hessenauer
Anne und Klaus Hessenauer sind oft in Nepal.
Anne und Klaus Hessenauer sind oft in Nepal. FOTO: Picasa