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FDP Kreisparteitag
Marcel Mucker im Amt bestätigt

 Der neue Vorstand der saarpfälzischen FDP gemeinsam mit dem Direktkandidaten der FDP im Wahlkreis 299. Von links: Peter Habel (Direktkandidat), Landesvorsitzender Oliver Lusic, Charlotte Fritz und Karin Seyfert (beide stellvertretende Kreisvorsitzende), Kreisvorsitzender Marcel Mucker und sein weiterer Stellvertreter Ralf Armbrüster.
Der neue Vorstand der saarpfälzischen FDP gemeinsam mit dem Direktkandidaten der FDP im Wahlkreis 299. Von links: Peter Habel (Direktkandidat), Landesvorsitzender Oliver Lusic, Charlotte Fritz und Karin Seyfert (beide stellvertretende Kreisvorsitzende), Kreisvorsitzender Marcel Mucker und sein weiterer Stellvertreter Ralf Armbrüster. FOTO: Thorsten Wolf
Bexbach. Saarpfälzischer FDP-Kreisverband fokussiert sich auf die Bundestagswahl und die Kommunalwahlen 2019. Von Thorsten Wolf

Der alte und neue Vorsitzende des saarpfälzischen Kreisverbands der FDP heißt Marcel Mucker. Anlässlich eines ordentlichen Kreis-Parteitags in Bexbach am Mittwochabend wurde Mucker von den 21 stimmberechtigten Parteimitgliedern bei einer Enthaltung einstimmig im Amt bestätigt. Ebenfalls wieder gewählt wurden Karin Seyfert und Ralf Armbrüster als stellvertretende Kreisvorsitzende. Neu in diesem Amt ist Charlotte Fritz.

Im Vorfeld der Bundestagswahl im September bekräftigten die Redner des Abends, allen voran der Landesvorsitzende Oliver Luksic, den erklärten Willen ihrer Partei, auf der bundespolitischen Ebene wieder eine wichtige Rolle spielen zu wollen. Dieses Ziel griff auch Marcel Mucker auf, er sah in einem guten Abschneiden bei der Wahl im September vor allem aber auch ein wichtiges Signal für die Kommunalwahlen im Jahr 2019. Einen ersten Schritt habe man bei den Landtagswahlen im Frühjahr gemacht. Dort habe man viel Vertrauen zurückgewinnen können, war sich Mucker sicher. Auch die Reaktionen der Bürger während des Wahlkampfes seien positiv gewesen. Auch steigende Mitgliederzahlen gelte es zu vermelden, dieses „frische Blut“ sei wichtig, gerade jetzt im Bundestagswahlkampf. „Das ist ein gutes Zeichen, für die Arbeit im Land, aber auch hier im Kreis.“ Mucker würdigte die gemeinsame Themenarbeit der FDP im Saarpfalz-Kreis und das, wie er sagte, geschlossene Auftreten der Partei nach außen hin. „Dadurch wird Glaubwürdigkeit beim Wähler erreicht. Und das nicht nur beim einzelnen Wähler, sondern auch bei den Bürgerinitiativen.“ Mit diesen sei man inzwischen gut vernetzt.

In der Zukunft sei es wichtig, betonte Marcel Mucker, die Ortsverbände in Kirkel, Mandelbachtal und Gersheim, „die es etwas schwerer haben“, gerade von Seiten des Kreisverbandes zu unterstützen. „Das ist nicht immer leicht, wenn vor Ort die Basis nicht mehr komplett aktiv ist. Aber ich glaube, das ist wichtig, denn wir profitieren später bei den Wahlen davon.“ Hier machte Mucker klar, dass er die Landtags- und die Bundestagswahl als Schritte hin zu den Kommunalwahlen im Jahr 2019 sehe. „Bei den Landtagswahlen haben wir Vertrauen zurückgewonnen, wenn auch nicht in dem Maße, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber es ging in die richtige Richtung.“ Nun gelte es, mit der Bundestagswahl am 24. September den nächsten Schritt zu tun.



„Ich bin ganz sicher, dass wir mit einem guten Ergebnis in den Bundestag einziehen werden.“ Damit werde man das Vertrauen für die dann folgenden Kommunalwahlen sichern, „um dann in die Kommunalparlamente zurückzukommen.“ Dies sei wichtig, um dann vor Ort präsent zu sein. „Das sieht man in Homburg, wo ein Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind relativ frei verfahren kann – solange da eben keine FDP im Stadtrat ist. Insofern ist es für uns wichtig, dass wir zurückkommen, es ist aber auch für die Bürger vor Ort wichtig.“