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Schulprojekt
„Manege frei!“ für Zirkusprojekt in der Robert-Bosch-Schule

45 Kinder traten beim Zirkusprojekt Zappzerapp in einer aufgebauten Manege in der großen Sporthalle der Robert-Bosch-Schule auf.
45 Kinder traten beim Zirkusprojekt Zappzerapp in einer aufgebauten Manege in der großen Sporthalle der Robert-Bosch-Schule auf. FOTO: Markus Hagen
Homburg. Zirkus, Zirkus, Zirkus hieß es am vergangenen Freitagnachmittag in der großen Sport- und Spielhalle der Robert-Bosch-Schule in Homburg. Auf dem Spielfeld war eine Halbmanege aufgebaut, Zuschauer saßen am Rand und schauten dem Treiben der vielen jungen Akrobaten zu.

Der Duft von Popcorn wehte durch die gut besuchte Halle.

Eine Woche übten Mädels und Jungs beim Zirkusprojekt von „Zappzerapp“, das auf Einladung des Familienhilfezentrums Homburg diese Veranstaltung organisiert und durchgeführt hatte. Jorgen Dott, Koordinator für Erziehung des Familienhilfezentrums Homburg: „45 Kinder waren bei diesem Projekt dabei, um sich in vielerlei Art und Weise bei der Zirkusvorstellung zu zeigen.“

Vier Tage wurde täglich während der Schulferien geübt. In Akrobatik, Clownerie, Zauberei, Seilspringen, Trampolin, Feuerkunst und auch als Fakir konnte man sich unter anderem beweisen. Selbstverständlich gab es für die Nachwuchskünstler in der Manage fachkundige Hilfe von „Zirkusleitern“.



In verschiedenen Gruppen wurde für die Vorstellung geübt. Einer der Übungsleiter war Raphael Alt, der bereits in Zweibrücken im letzten Jahr bei einem vergleichbaren Zirkus-Projekt mitmachte. „Die Kinder hatten viel Spaß und Freude.“ Nicht alles klappte am Freitag, aber das war unwichtig.

Der Spaß, vor Publikum aufzutreten – das zählte. Das Lampenfieber besiegen und bewältigen, das stand erst einmal für die meisten Schülerinnen und Schüler im Blickpunkt. „Ein wenig bin ich schon aufgeregt“, sagte nicht nur die siebenjährige Caroline aus Homburg, die mit ihrer Schwester gemeinsam in einer Gruppe auftrat.

Für die elfjährige Sophia war dagegen Lampenfieber kein Thema: „Ich habe schon so meine Erfahrung mit Auftritten vor Zuschauern“, berichtet sie, dass sie schon in der Schule bei einem Musical auf der Bühne stand.

Beifall war den Nachwuchszirkus-Künstlern auf jeden Fall gewiss, während Jürgen Dott und die Mitarbeiter von Zapperapp vor und hinter den Kulissen der Zirkusmanege zufrieden waren. Die Gesamtkosten des Zirkusprojektes in Höhe von 6000 Euro, die durch das Netzwerk für Demokratie in Homburg abgedeckt waren, hatten sich auf jeden Fall gelohnt. Darüber waren sich alle Beteiligten am Schluss der Veranstaltung einig.