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Werkschau eröffnet
Kunstausstellung „Aus den Fugen“ in der Galerie im Saalbau

 Neben den Tanzskulpturen von Margarte Palz sind in der Mitte die Künstlerin sowie links von ihr Kulturbeigeordneter Raimund Konrad und die Kuratorin Françoise Mathis-Sandmaier (rechts) zu sehen.
Neben den Tanzskulpturen von Margarte Palz sind in der Mitte die Künstlerin sowie links von ihr Kulturbeigeordneter Raimund Konrad und die Kuratorin Françoise Mathis-Sandmaier (rechts) zu sehen. FOTO: Stadt Homburg
Homburg. 32 Künstler präsentieren bis zum 15. Dezember nahezu 40 Werke in unterschiedlichsten Techniken im Kulturzentrum.

Unter dem Motto „Aus den Fugen“ präsentiert sich die Jahresausstellung Hom­burger Künstler aktuell in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau. Noch bis zum Sonntag, 15. Dezember, sind fast 40 Werke von 32 Künstlern in unterschiedlichen Techniken und von der Malerei, Grafik, Kalligrafie, Fotografie, Collage und Installation bis hin zur Objektkunst aus Glas, Stoff, Wachs, Ton und Stein zu sehen.

Zunächst hatte am vergangenen Montagabend der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad die vielen Gäste in der vollbesetzten Galerie auch im Namen des Bürgermeisters Michael Forster begrüßt. Anschließend führte die Kuratorin Françoise Mathis-Sandmaier in die Ausstellung ein und ging auf fast alle Werke im Detail und kenntnisreich ein, stellte diese miteinander in Verbindung oder wies auf starke Kontraste hin. In der bildgewaltigen Ausstellung wird das Thema Fuge farben- und formenprächtige aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. „Durch das Motto sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt“, betonte die Kuratorin, die auch darauf einging, dass die Welt aus den Fugen sei und die individuellen Beiträge zwischen Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit, Schönheit und Zerbrechlichkeit, Komposition und Dekomposition balancieren. Mathis-Sandmaier endete mit der Aussage, dass „Kunst aus den Fugen“ eine zweifelsohne mitreißende und abwechslungsreiche Ausstellung sei.

Sie wies auch darauf hin, dass wie üblich zur Jahresausstellung im Foyer des Saalbaus mit einer Präsentation kleinformatiger und preislich moderater „Kunst-Stücke“ begleitet wird. Ein besonderer Dank galt der außergewöhnlichen Kunst der Zweibrückerin Margarete Palz, sie war am Eröffnungsabend die 33. Künstlerin, deren fantasievolle Tanzskulpturen das Entrée der Ausstellung bildeten. Die Damen in den Tanzskulpturen mischten sich nach der Eröffnung sehenswert unter das Publikum. Für die musikalische Einstimmung sorgte der junge Pianist Julian Kilian.



Zur weiteren Ausstellung gehört am Mittwoch, 4. Dezember, ab 18 Uhr das Homburger „Art-Dating“. An diesem Abend treffen auf Wunsch zum besseren Kennenlernen Kunstliebhaberinnen und -liebhaber in lockerer Atmo­sphäre zum Austausch mit gesprächswilligen Kunstschaffenden in der Galerie zusammen.

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs bis freitags von 11 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist stets frei.