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| 21:36 Uhr

Kulturvereine streben große Fusion an

Richard Weber (links) verabschiedet Peter Emser, der nach 16 Jahren beim Verkehrsverein beziehungsweise bei der Werbegemeinschaft als Geschäftsführer aufhört. Foto: Thorsten Wolf
Richard Weber (links) verabschiedet Peter Emser, der nach 16 Jahren beim Verkehrsverein beziehungsweise bei der Werbegemeinschaft als Geschäftsführer aufhört. Foto: Thorsten Wolf
Homburg. Die Mitgliederversammlungen von Verkehrsverein und Werbegemeinschaft finden traditionell an einem Tag statt. Was unter anderem daran liegt, dass mit Richard Weber als Vorsitzendem und Peter Emser als Geschäftsführer die Führungscrew identisch ist. Dennoch waren die aktuellen Sitzungen am Dienstagabend im Hotel Stadt Homburg alles andere als gewöhnlich Von Merkur-Mitarbeiter Peter Neuheisel

Homburg. Die Mitgliederversammlungen von Verkehrsverein und Werbegemeinschaft finden traditionell an einem Tag statt. Was unter anderem daran liegt, dass mit Richard Weber als Vorsitzendem und Peter Emser als Geschäftsführer die Führungscrew identisch ist. Dennoch waren die aktuellen Sitzungen am Dienstagabend im Hotel Stadt Homburg alles andere als gewöhnlich. Vielmehr wird es diese Zusammensetzung wohl nicht mehr geben. Denn beide Vereine haben sich - jeweils einstimmig - dafür ausgesprochen, zu fusionieren. Im kommenden Jahr soll die Fusion vollzogen werden.Bis es so weit ist, werden beide Vereine von Übergangsvorständen geführt. Die sehen im Großen und Ganzen so aus wie die alten - mit einer Ausnahme: Geschäftsführer Peter Emser hat sein Amt nach 16 Jahren an Christoph Neumann weitergegeben, der bereits Emsers Aufgaben im Kultur- und Verkehrsamt der Stadt übernommen hatte (wir berichteten). Richard Weber, der Vorsitzende beider Vereine, teilte den Mitgliedern mit, dass er für die Übergangsphase weiterhin zur Verfügung stehe - "dann wird es aber einen Generationswechsel geben".

Der Fusionsvorschlag kam von Oberbürgermeister Karlheinz Schöner. Der machte am Dienstagabend noch einmal deutlich, worum es ihm geht: "Wir werden ausloten, wie wir künftig alle Interessen, die Kultur, Tourismus und Stadtmarketing betreffen, bündeln können, um gemeinsame Ziele zu erreichen." Der neue Verein solle schlagkräftig sein. Aufgabe müsse es sein, die Attraktivität der Stadt zu steigern, "dafür benötigen wir eine schlagkräftige Mannschaft", so Schöner. Er machte keinen Hehl daraus, dass er auch den Förderkreis Stadtmarketing gern in dem neu zu gründenden Verein aufgehen sehe. "Alle gehören in ein Boot, das dann in eine Richtung fährt."

Am Dienstag wurde ein Arbeitskreis gegründet, der den Weg hin zur Fusion bereiten soll. Ihm gehören Personen aus der Politik, der Kaufmannschaft sowie Kulturschaffende an. < Weiterer Bericht folgt

Meinung

Ein erster Schritt ist getan

Von Merkur-MitarbeiterPeter Neuheisel

Oberbürgermeister Karlheinz Schöner kommt voran mit seinem Ansinnen, die Kulturarbeit der Stadt auf neue Beine zu stellen. Wird in der Verwaltung gerade an einem Superressort für Kultur, Tourismus und Stadtmarketing gebastelt, wurden im Vereinssektor am Dienstagabend erste Nägel mit Köpfen gemacht. Die Fusion von Verkehrsverein und Werbegemeinschaft ist auf den Weg gebracht - und sie macht Sinn, zumal die Schaltstation beider sowieso bei der Stadt liegt. Also, warum sich verzetteln in Zeiten leerer Kassen? Schöners Wunsch: Alle sollen in ein Boot, in eine Richtung rudern und sich nicht mit konkurrierenden Planungen gegenseitig das Leben schwer machen. Außerdem soll die Wirtschaftlichkeit erhöht werden. Wichtig wird es jetzt sein, die geeigneten Leute für die Spitze des neuen Vereins zu finden. Richard Weber hat angekündigt, dass er nur noch für eine Übergangszeit zur Verfügung stehen wird. Die Suche muss also rasch beginnen. Keine leichte Aufgabe - auch für den Oberbürgermeister.