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Spende
Krebskranken Kindern Hoffnung schenken

Bei der Spendenübergabe (von links): Achim Pecka, Leiter der Siemens-Niederlassung Saarbrücken, Ina Ruffing, die stellvertretende Vorsitzende der Elterninitiative krebskranker Kinder und Maike Kliegl, Ergotherapeutin an der Klinik für Kinderheilkunde. 
Bei der Spendenübergabe (von links): Achim Pecka, Leiter der Siemens-Niederlassung Saarbrücken, Ina Ruffing, die stellvertretende Vorsitzende der Elterninitiative krebskranker Kinder und Maike Kliegl, Ergotherapeutin an der Klinik für Kinderheilkunde.  FOTO: Bill Titze
Homburg. Die Elterninitiative krebskranker Kinder freut sich über eine Spende, die jetzt von Siemens-Mitarbeitern übergeben wurde. Eine Summe von 2500 Euro kam für den guten Zweck zusammen.

Es ist mittlerweile gute Tradition: seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten spendet die Siemens-Niederlassung in Saarbrücken an die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland, die an der Uniklinik in Homburg beheimatet ist. Einen Scheck über 2500 Euro überreichte nun der Leiter der Niederlassung, Achim Pecka, der stellvertretende Vorsitzenden der Elterninitiative, Ina Ruffing. Dass hier mittlerweile ein großes Vertrauensverhältnis entstanden ist, das wird sofort deutlich, wenn Pecka über das Engagement spricht. „Wir wissen hier einfach, dass die Spende an die richtige Adresse geht und dass damit gute Arbeit geleistet wird.“

Die Elterninitiative wurde 1982 von betroffenen Eltern, Ärzten und Kinderkrankenschwestern gegründet und kann ohne weiteres als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Fast von Anfang an dabei ist Ina Ruffing, die seit rund 30 Jahren im Vorstand ist und die Entwicklung der Initiative seitdem hautnah mitverfolgen konnte. „Es wurde über die Jahre vieles erreicht um Familien krebskranker Kinder helfen zu können.“ Konkret seien hier beispielsweise die Optimierung der medizinischen Ausstattung, die Schaffung zusätzlicher Spieleinrichtungen für die jungen Patienten, sowie die Verbesserung der psychologischen Betreuung zu nennen. „Darüber hinaus konnte mithilfe der Spendengelder die Forschung intensiviert werden“, führt Ruffing ein weiteres Beispiel für die Nutzung der Spenden an.

„Das alles wäre ohne die Unterstützung der Sponsoren nicht möglich gewesen, schließlich ist unsere Initiative komplett ehrenamtlich ausgerichtet.“ Gerade Siemems habe hier mit einem kontinuierlichen Engagement eine wichtige Rolle gespielt. Für die Firma selbst sei die Hilfe ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie, wie Achim Pecka unterstreicht. „Schon der Gründer des Unternehmens, Werner von Siemens, hat sich sozial betätigt. In dieser Tradition gehört es für uns einfach zur gesellschaftlichen Verantwortung dazu, Menschen in Not zu helfen und damit auch die Gesellschaft selbst ein Stück voranzubringen.“



Ein Vorhaben, das bei der Elterninitiative gut aufgehoben scheint, wenn man sich die Bedeutung dieses Engagements vor Augen führt. „Die Krebserkrankung eines Kindes belastet die ganze Familie“, betont Ruffing. „Wir wollen mithilfe unserer Spender auch in Zukunft dafür sorgen, dass eine optimale medizinische Versorgung und psychosoziale Betreuung der betroffenen Kinder und Familien gewährleistet ist.“

(tib)