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Kirkeler Arbeitskreis Agil sucht noch ehrenamtliche Helfer

Kirkel/Limbach/Altstadt. "Nachdem sich die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in der Gemeinde Kirkel ständig erhöht, sind wir auf einen Zuwachs an betreuendem und begleitendem Personal angewiesen", schreibt Josef Homberg für den Verein Agil (Arbeitskreis gemeindenahe Integration - Leben in Kirkel).Die Betreuung und Begleitung sei jeweils auf eine Wohneinheit zugeschnitten. bea

Das könne sowohl eine Familie als auch eine Gruppe von Männern sein, die sich eine Wohnung teilen. Diese Aufgabe sei von Anfang an auf eine Beständigkeit angelegt, die je nach Lage mehr oder weniger umfangreich sein könne. Deshalb ist es nach Agil-Auffassung möglich, dass sich zwei oder drei Personen eine solche Einheit aufgabenbezogen teilen. Zudem stünden bereits erfahrene Personen zur Einarbeitung und Unterstützung bereit. Homberg: "Nach wie vor können sich Frauen und Männer sowie junge Erwachsene selbst entscheiden, in welchem Umfang sie sich engagieren wollen und können." Auch in den Bereichen Sprachförderung für Frauen und Kinder, Beratung und Begleitung, Hilfen im Bereich der Kleider- und Wäschespenden und bei Arztbesuchen würden Personen gebraucht, die sich in die bestehende Personalstruktur einklinken wollen. Ein zusätzliches Aufgabenfeld entstehe, wenn Asylbewerber anerkannt werden und dann ihre Belange zur Integration, zur sozialen Sicherung sowie zur Wohnungsfrage selbst bewältigen müssten. Dass neben den Zeitspenden auch Geld- und Sachspenden angenommen werden, gehöre zur Ermöglichung der genannten Aufgaben.

Homberg: "Wir wenden uns mit unserem Wunsch nach Personalverstärkung an unsere Mitbürger im Allgemeinen sowie an bestehende Gruppen, Verbände, Organisationen und Institutionen im Gebiet der Gemeinde im Besonderen mit der Bitte die bestehende Engpasslage zu registrieren und unsere Werbung nach Verstärkung zu fördern. Über Zusagen und die damit verbundenen Spenden jeder Art können wir uns freuen." Der Arbeitskreis biete Information und Erfahrung an, um Entscheidungen zu erleichtern und "ein sich einbringen zu begünstigen".

Nähere Hinweise sind bei Josef Homberg, Telefon (0 68 49) 67 85 erhältlich.