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Kerwestrauß war mit 38 000 bunten Bändchen geschmückt

Bexbach. Mit dem traditionellen Frühschoppen, einem Krammarkt und einem Familientag auf dem großen Vergnügungspark geht die Bexbacher Kirmes heute zu Ende. Zwei Tage lang stand die Stadt ganz im Zeichen der Kerwe

Bexbach. Mit dem traditionellen Frühschoppen, einem Krammarkt und einem Familientag auf dem großen Vergnügungspark geht die Bexbacher Kirmes heute zu Ende. Zwei Tage lang stand die Stadt ganz im Zeichen der Kerwe.Neben einer stattlichen Anzahl an Fahrgeschäften, Karussells, Imbiss- und Getränkebuden auf dem Aloys-Nesseler-Platz sorgte am dritten September-Wochenende auch die Straußjugend wieder für Stimmung in der Stadt und auf dem Festplatz. Unter Federführung von Kerwepfarrerin Sandra und Sven Rüsken ließen die 15 Straußbuwe und Straußmääde mit ihrem Motto "Das sündige Dorf" die Bexbacher Kirmestradition nach alter Sitte wieder aufleben. Mit ihren gelben T-Shirts und ihrem lautstarken Gesang waren sie in der Stadt und auf dem Kirmesplatz gut zu erkennen. Mit ein Höhepunkt ihres Treibens war gestern das Aufhängen des fast fünf Meter langen und mit 38 000 bunten Bändchen geschmückten Kerwestraußes. Auch die Kerweredd durfte bei einer Kirmes nicht fehlen. Als Kerwepfarrerin blieb es erneut Sandra Rüsken vorbehalten, humorvoll über besondere Vorkommnisse aus ihrem Bistro zu berichten. Zur Eröffnung der Bexbacher Kirmes hatte sich Ortsvorsteher Franz-Josef Müller in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Vom Eingangsbereich des Aloys-Nesseler-Platzes aus gab es einen gemeinsamen Einzug von Ortsrat, Beigeordneten und Straußjugend in den Festbereich zum Fassanstich. Für die musikalische Begleitung sorgte der Fanfarenzug der DJK Bexbach mit ihren Fanfarenklängen. Darüber hinaus läuteten die Böllerschützen vom Schützenverein Mach mit die Kirmes mit ihren Böllerschüssen ein. "Wir sind riesig froh, dass damit ein alter Brauch der Bexbacher Kerb wieder auflebt und dass damit die Kerb wieder einen besonderen Stellenwert in unserem Ortsteil erfährt", begründete Müller sein Bemühen um eine attraktivere Kirmes. Sein Dank galt aber auch den Betreibern der Fahrgeschäfte und der Stände, die im Vorfeld mit Plakaten die Werbetrommel gerührt, Gutscheine an die Kindergärten zur Verfügung gestellt und damit einen wichtigen Beitrag geleistet hätten.

Zudem gebe es am heutigen Familientag ermäßigte Fahrpreise und die Kinder dürfen sich auf einen Clown sowie kostenloses Gesichterschminken freuen, so Müller. Wie schon in den vergangenen Jahren konzentrierte sich das Kirmesgeschehen auch dieses Mal auf dem Aloys-Nesseler-Platz. Hier erwartete die Kirmesbesucher eine Vielzahl an Fahrgeschäften, welche vom Autoskooter über ein kleines Riesenrad bis zum klassischen Kinderkarussell reichten.

Traditionell begraben wird die Bexbacher Kirmes dann heute von der Straußjugend. re



"Wir sind froh, dass ein alter Brauch wieder auflebt."

Franz-Josef Müller, Ortsvorsteher