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Keine großen Programm-Unterschiede

Bexbach. Auf großes Interesse stieß die gemeinsame Podiumsdiskussion unserer Zeitung und des Saarländischen Rundfunks zur Bexbacher Bürgermeisterwahl: Rund 400 Besucher wollten in den Höcherberg-Hallen erfahren, welche Vorstellungen und Ideen die drei Kandidaten Gerhard Welter (CDU), Thomas Leis (SPD) und Thomas Leibrock (unabhängiger Kandidat) im Falle ihrer Wahl entwickeln wollen Von Merkur-Mitarbeiter Ralph Schäfer

Bexbach. Auf großes Interesse stieß die gemeinsame Podiumsdiskussion unserer Zeitung und des Saarländischen Rundfunks zur Bexbacher Bürgermeisterwahl: Rund 400 Besucher wollten in den Höcherberg-Hallen erfahren, welche Vorstellungen und Ideen die drei Kandidaten Gerhard Welter (CDU), Thomas Leis (SPD) und Thomas Leibrock (unabhängiger Kandidat) im Falle ihrer Wahl entwickeln wollen. Die Moderation hatten Peter Neuheisel (SZ) und Peter Springborn (SR) übernommen.Im Vorfeld der Diskussion waren jede Menge Fragen schriftlich in derRedaktion unserer Zeitung gelandet. Der Bogen spannte sich von der Parksituation in der Kolpingstraße über die Zukunft der Bäder bis zur finanziellen Situation der Stadt und der Situation junger Familien.

Wie er denn, wollte Springborn von Leibrock wissen, als ehemaliger CDU-Mann im Falle seiner Wahl gegen eine solche Mannschaft wie die CDU regieren wolle? "Wenn ich gewählt würde, würde mein Programm gewählt. Ich würde die entsprechenden Mehrheiten suchen", so der unabhängige Kandidat. Dass sich die Wahlprogramme der drei Kandidaten, so Neuheisel, kaum unterschieden, wurde nicht bestritten: "Dank der Klammer des Haushalts kann man eigentlich nichts anderes tun", betonte Leis, für den ein Bürgermeister "ein Mindestmaß an Qualifikation haben und sich im kommunalen Recht auskennen sollte".

Er habe viele Ideen und Anregungen von Bürgern bekommen, betonte Welter auf die Frage nach seinen Visionen. "Ich habe die Vision, dass die Leute nach meiner Amtszeit sagen: Ich lebe gern in Bexbach." Breiten Raum nahm das weite Feld der Familienpolitik ein: "Die Angebote zur Vereinbarkeit Familie und Beruf sind in Bexbach zu gering", so Welters Meinung. Und Leis meinte in Sachen Neubau Kindergarten Frankenholz: "Der Stadtrat hat alle Weichen gestellt, das Personal steht Gewehr bei Fuß, die Gelder der Stadt sind da, das Gelände ist gekauft. Als es losgehen sollte, fehlte der Bescheid für das Geld vom Land." Er meinte aber, in diesem Jahr gebe es noch den ersten Spatenstich für das Projekt.



In Sachen Verkehrssituation unterstrich Thomas Leibrock, Ziel müsse es sein, den Durchgangsverkehr zu verringern. "Der Schwerlastverkehr wird einfach entfernt." Wichtig ist allen drei Kandidaten die Beteiligung der Bürger.