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Karl Schuberth weiterhin Ortsvorsteher von Einöd

 Karl Schuberth (SPD, links) als Ortsvorsteher und Ulrich Fremgen (SPD) als sein Stellvertreter werden auch in den kommenden fünf Jahren für Einöd Verantwortung übernehmen. Foto: Thorsten Wolf
Karl Schuberth (SPD, links) als Ortsvorsteher und Ulrich Fremgen (SPD) als sein Stellvertreter werden auch in den kommenden fünf Jahren für Einöd Verantwortung übernehmen. Foto: Thorsten Wolf FOTO: Thorsten Wolf
Einöd. Der Stadtteil Einöd geht mit der bewährten „Führung“ Schuberth/Fremgen in die nächste Legislaturperiode. Mit Otto Schöbel von der FWG wurde ein langjähriges und verdientes Ortsratsmitglied verabschiedet. thw

Einstimmig hat der neue Einöder Ortsrat am Donnerstagabend anlässlich seiner konstituierenden Sitzung im protestantischen Gemeindezentrum Ortsvorsteher Karl Schuberth (SPD ) im Amt bestätigt (wir berichteten). Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde Ulrich Fremgen (SPD ) zu seinem Stellvertreter gewählt.

Den beiden Wahlen vorangegangen war eine klares Bekenntnis des Homburger Bürgermeisters Klaus Roth zu den Kommunalwahlen als direkte Einflussnahme der Bürger auf das politische und gesellschaftliche Geschehen. "Wir alle kennen die Diskussion zu den Themen Transparenz und Bürgerbeteiligung. Und ich denke, der Bürgerbeteiligungstag war unter anderem auch am 25. Mai, dem Tag der Kommunalwahlen . Da waren wir alle aufgefordert, einen neuen Stadtrat und neue Ortsräte zu wählen. Und heute sind wir hier zusammengekommen, um eben den neuen Einöder Ortsrat zu konstituieren."

Dies tat Roth dann auch per Handschlag. Zuvor allerdings verabschiedete Homburgs Bürgermeister die aus dem neu gewählten Ortsrat ausgeschiedenen Mitglieder, so Otto Schöbel von der FWG. Der bedankte sich nachdrücklich für die gute Zusammenarbeit im Rat in den zurückliegenden Jahren. "Es gibt ja nur ein Ziel. Und das ist, den Bürgern so gut wie möglich zu dienen und ihnen das zu bieten, was Politik machen kann. Und ich bin der Überzeugung, dass dies in Einöd sehr gut gemacht wird."

Der alte und neue Ortsvorsteher Karl Schuberth lenkte nach seiner Wahl den Blick auf die Aufgaben und Ziele des Einöder Ortsrates in den kommenden fünf Jahren. Dabei gelte es, trotz einer eher eingeschränkten "Machtbefugnis", den Einfluss des Ortsrates auf die Geschicke eines Gemeindebezirks nicht zu unterschätzen. Diesen Einfluss will Schuberth in der Legislaturperiode 2014 bis 2019 unter anderem zugunsten der Verwirklichung der B-423-Umgehung, einer Renovierung der Saarpfalz-Halle oder auch einer Reaktivierung der Bahnlinie Homburg-Zweibrücken geltend machen. Auch gelte es, Kitas, Grundschule und Freiwillige Ganztagsschule längerfristig im Gemeindebezirk zu erhalten oder auch auf den demographischen Wandel zu reagieren. Schuberth: "Das alles ist ein reichhaltiges Betätigungsfeld für den Ortsrat Einöd."