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Kammermusiktage stellen sich zum 20. Geburtstag neu auf

Homburg. Manch' einer mag sich schon gefragt haben, was denn mit den Kammermusiktagen Homburg passiert ist. Schließlich ist der Frühsommer üblicherweise die Zeit, in der das Vogler Quartett samt Gästen in Homburg für viel Musik sorgt. red

Die Lösung: Das Festival ist umgezogen in den Herbst - und hat sich neu aufgestellt. Passend dazu lautet das Motto: "Aufbruch!". Die Kammermusiktage werden bei ihrer 20. Auflage nämlich international und haben Weltklasse-Klassik und mehr zu bieten. Allein zwei aktuelle Echo-Klassik-Preisträger stehen auf der Künstlerliste, die Tim Vogler für das das Berliner Vogler Quartett zusammengestellt hat, teilten die Veranstalter mit. Zehn Konzerte soll es in zehn Tagen vom 24. September bis zum 3. Oktober geben. Tim Vogler, Geiger und Namensgeber des Vogler Quartetts, das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert, ist maßgeblich an der Neuausrichtung des Festivals beteiligt, das mit seinen breit gefächerten Überraschungen im Programm Gäste weit über den Saarpfalz-Kreis hinaus anlocken soll. Das Vogler Quartett eröffnet die Kammermusiktage Homburg mit einem Gesprächskonzert, in dem die Musiker zusammen mit weiteren Gästen der Frage nachgehen, warum die Kammermusik eine goldene Zukunft hat. Die folgenden Tage lädt das Streichquartett zu gemeinsamen Konzerten, unter anderem mit dem Vokalensemble amarcord, dem israelischen Mandolinen-Virtuosen Avi Avital und den Senkrechtstartern Trio Imàge.

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