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Freies W-LAN
Julis Saarpfalz: „Bexbach bleibt im digitalen Mittelalter“

ARCHIV - 10.12.2013, Thüringen, Erfurt: Auf dem Wenigemarkt ist das Logo eines WLAN-Hotspots zu sehen. (Zu dpa "OLG: Störerhaftung für offene WLAN-Hotspots gilt noch für Altfälle") Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 10.12.2013, Thüringen, Erfurt: Auf dem Wenigemarkt ist das Logo eines WLAN-Hotspots zu sehen. (Zu dpa "OLG: Störerhaftung für offene WLAN-Hotspots gilt noch für Altfälle") Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: Martin Schutt / dpa
Bexbach. (red) Enttäuscht und mit Unverständnis regieren die Jungen Liberalen Julis Saarpfalz auf die Entscheidung des Bexbacher Stadtrates, nun doch kein kostenloses WLAN auf dem Aloys-Nesseler-Platz einzurichten, wie unsere Zeitung aus der letzten Stadtratssitzung vom Donnerstag, 15. März, berichtet hatte. „Damit vergibt Bexbach leider die Chance sich als moderne und innovative Stadt im Saarpfalzkreis zu präsentieren. Mit einem kostenlosen Internetzugang wäre die Attraktivität des Ortes erheblich gestiegen und hätte einen großen Mehrwert geboten“, so die Kreisvorsitzende Maria Kinberger.

Besonders kritisch beurteilen die Jungen Liberalen die Rechtfertigung der SPD-Fraktion, nach welcher, die Bereitstellung eines kostenlosen Internetzugangs nicht zu den Aufgaben der Stadt gehöre. Laut Kreisvorstand gehöre für die JuLis die Digitalisierung und Internetversorgung, im modernen Zeitalter, in dem Handys und Tablets überall dabei sind, zur Daseinsvorsorge. Die Stadt würde „weiter im digitalen Mittelalter gehalten“, so Kinberger abschließend.