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Veranstaltung am 21. September
Tag des Hörens am Universitätsklinikum

Professor Bernhard Schick (links) schaute bei einem Termin im Jahr 2016 auf den externen Teil des Cochlea-Implantats von Reinhard Lippert. Um solche Implantate wird es auch beim Hörtag am 21. September gehen.
Professor Bernhard Schick (links) schaute bei einem Termin im Jahr 2016 auf den externen Teil des Cochlea-Implantats von Reinhard Lippert. Um solche Implantate wird es auch beim Hörtag am 21. September gehen. FOTO: Ulrike Stumm
Homburg. Hören und verstehen ist ein sehr komplexer Vorgang. Einblicke und auch Informationen zu Hörproblemen, genauso wie zu Behandlungsmöglichkeiten gibt es am Freitag, 21. September. Dann veranstalten die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) und das angegliederte Cochlear Implant Centrum (CIC) Hörzentrum Saarland den sechsten Homburger Hörtag. red/ust

Dieser beginnt um 14 Uhr und findet im Hörsaal der HNO-Klinik, Gebäude sechs, am UKS in Homburg statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, der Eintritt ist frei.

Der Hörtag steht unter dem Motto ‚Immer gut hören‘. „Wir möchten Betroffene, Angehörige und alle Interessierten zu unserer Veranstaltung einladen. Die Besucher informieren wir über neueste Therapiemöglichkeiten von Hörschädigungen, unabhängig vom Schweregrad der Schädigung“, erklärt Professor Bernhard Schick, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie ärztlicher Direktor des UKS in Homburg.

Die Experten des Universitätsklinikums halten Vorträge zu verschiedenen Themen. Da geht es zum Beispiel um die Faszination des Hörens, konkret um die Fragen: Wie höre ich? Und wie hilft ein Hörgerät? Zudem geht es vor dem Hintergrund von passiven Mittelohrprothesen darum, was von der Natur gelernt werden kann. Antworten soll es zudem geben, auf Fragen wie: Warum haben Menschen Schwierigkeiten mit dem Hörgerät? Weiterer Schwerpunkt ist das Cochlea Implantat. Das ersetzt die Funktion des Innenohrs und setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zum einen aus dem eigentlichen Implantat, das unter Vollnarkose eingesetzt wird. Es wird hinter dem Ohr unter der Haut platziert, besteht aus einem Elektronikgehäuse und einer Elektrode, die in die Hörschnecke, die Cochlea, eingelegt wird. Der zweite Teil des CI ist das, was man von außen sehen kann: ein externer Sprachprozessor, der am Ohr eingehakt wird.·Bei diesem Thema sollen Patienten und Experten zu Wort kommen.



Vor Ort können die Besucher ihr persönliches Hören kostenlos überprüfen und sich von den Spezialisten gezielt beraten lassen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit betroffenen Menschen auszutauschen, teilt das Uniklinikum weiter mit.