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Partnerstadt
Ein Prosit auf Feuerwehrleute aus La Baule

Hier wurde die Freundschaft 2015 besiegelt: Drei Feuerwehrleute aus der Partnerstadt besuchten erstmals ihre Kameraden in Homburg.
Hier wurde die Freundschaft 2015 besiegelt: Drei Feuerwehrleute aus der Partnerstadt besuchten erstmals ihre Kameraden in Homburg. FOTO: Thorsten Wolf
Homburg. Noch bis zum Montag, 8. Oktober, sind drei Feuerwehrleute aus der Partnerstadt La Baule in Homburg zu Gast. Der Besuch findet im Rahmen des Austauschprogramms unter Feuerwehrleuten der beiden Partnerstädte statt und ist seit einigen Jahren zu einer guten Tradition geworden.

Verantwortlich für den Austausch ist wieder Simone Lukas, die ehrenamtlich tätige Partnerschaftsbeauftragte der Stadt, die zusammen mit Dominik Eisel von der Homburger Wehr das Besuchsprogramm ausgearbeitet hat.

Wie bei jedem Besuch im Rahmen der Städtepartnerschaft gibt es für die Freunde aus La Baule ein Begrüßungsessen, das am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr im Homburger Hof stattfindet. Homburger, die als Botschafter ihrer Stadt gerne dazukommen möchten, sind willkommen. Essen und ein Getränk kosten rund 20 Euro pro Person.

Geplant sind auch Besichtigungen bei der Wehr: die Technik und die Rettungsstationen werden erklärt, wenn die Zeit es erlaubt, ist auch eine gemeinsame Übung geplant. Der Oktober-Termin war nicht ohne Bedacht gewählt, denn am Samstag werden die Franzosen natürlich auch in die bayrische Tradition der „Wiesn“ eingeführt. Ein Tisch ist bereits reserviert. Eine Delegation der Homburger Feuerwehr ist bereits offiziell zum Ste. Barbara-Fest Anfang Januar (8./9. Januar 2019) nach La Baule eingeladen.



Begonnen hatte die Freundschaft der beiden Feuerwehren mit einem Besuch einiger bretonischer Wehrleute in Homburg im Oktober 2015. Der Kontakt lief so gut, dass die beiden Wehren sich seitdem regelmäßig treffen. Einige Homburger Wehrleute konnten in diesem Jahr beispielsweise den Atlantik-Sommer genießen, denn sie weilten vom 3. bis 5. August in La Baule. „Es ist schon eine weite Strecke, die da zu fahren ist“, sagte Peter Nashan von der Homburger Wehr, „aber die Kameraden freuen sich jedes Mal, sowohl aufs Meer als auch auf die Begegnung mit den Franzosen“.