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Homburg wird wichtiges Standbein in der Kinder-Herzchirurgie

Homburg. Erleichterung bei den betroffenen Eltern und beim Uniklinikum: Die Kinder-Herzchirurgie ist wieder in Betrieb und hat mit Hilfe der Landesregierung die erforderlichen Räumlichkeiten bekommen. Heute ist die Eröffnung. Christine Maack

Ein halbes Jahr war sie geschlossen, nun öffnet sie in neuen Räumen: die Kinder-Herzchirurgie am Uniklinikum in Homburg . Am heutigen Freitag, 20. Mai, wird um 11 Uhr in der Kinderklinik die Kinder-Herzchirurgie im Beisein von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer eröffnet. Die Begrüßung erfolgt durch den Ärztlichen Direktor, Professor Bernhard Schick, der sich seit seinem Amtsantritt für diese Einrichtung eingesetzt hatte. Dabei sind ebenfalls Professor Ludwig Gortner, Direktor der Universitätskinderklinik, Professor Hans-Joachim Schäfers, Direktor der Klinik für Thorax- und Herz-Gefäßchirurgie sowie Professor Hashim Abdul-Khaliq, Direktor der Kinder-Kardiologie. Sie alle haben sich dafür engagiert, dass es die Landesregierung durch eine finanzielle Zuwendung von 1,4 Millionen Euro möglich gemacht hatte, die Auflagen zu erfüllen, die nötig waren, um die Kinderherzchirurgie zu etablieren: So müssen unter anderem OP-Saal, Herzkatheterlabor, Bildgebung, fachgebundene Intensivstation und fachgebundene Normalpflegestation in einem Gebäudekomplex untergebracht sein. Dies ist mit einem Container-Anbau an die Frauen- und Kinderklinik nun gelungen.

Das neue Zentrum für Kinder-Herzchirurgie in Homburg ist das einzige im Südwesten. Existierte es nicht, müssten die betroffenen Kinder bis nach Heidelberg oder Bonn gebracht werden. Derzeit werden ein bis zwei Kinder pro Woche operiert.