| 20:51 Uhr

Hoffest am Saarpfalz-Gymnasium
Spaß und Kreativität beim Hoffest

Leonie Riefer, Jana Holzapfel und Julia Fell (von links) bieten am Stand der Klasse 9a Pizzasuppe an.
Leonie Riefer, Jana Holzapfel und Julia Fell (von links) bieten am Stand der Klasse 9a Pizzasuppe an. FOTO: Bill Titze
Homburg. Am Saarpfalz-Gymnasium hatten die Schüler wieder viele gute Einfälle für einen gelungenen Tag mit Lehrern und Eltern. Von Bill Titze

Viel los war am Samstag auf dem traditionellen Hoffest des Saarpfalz-Gymmasiums in Homburg. Bei hervorragendem Wetter kamen Lehrer, Schüler, Eltern und viele Ehemalige zusammen, um sich auch einmal außerhalb des Schulalltags bei gutem Essen und Trinken über alles Mögliche zu unterhalten. Während die angehenden Abiturienten wie jedes Jahr Getränke verkauften, hatte sich andere Klassen Gedanken darüber gemacht, was man zu einem gelungenen Fest beitragen könnte. Das hatte offensichtlich gut funktioniert, denn an den vielen Ständen im Hof und in den Gebäuden gab es ein abwechslungsreiches Programm zu entdecken.

Vor allem Kulinarisch hatte das Hoffest eine große Auswahl zu bieten. Über Kuchen, Waffeln, Eis und Crêpes ging es bis zu Schwenker und Pizzasuppe. Aber nicht nur für den Gaumen hatte das Fest einiges zu bieten, sondern auch fürs Auge. Denn die Schüler der Klasse 6a hatten sich mit ihrer Deutschlehrerin Martina Fischer etwas Besonderes für das Hoffest ausgedacht. Das Theaterstück „Der Zoo steht Kopf“ hatten sich die Schüler nämlich selbst ausgedacht und extra für das Hoffest entwickelt. „Die Kinder haben im Kunstunterricht Tiermasken gebastelt und so kam uns die Idee, mit diesen Masken ein Theaterstück aufzuführen“, erklärt Fischer, wie es zu dem Einfall kam. „Die Schüler haben sich dann eine Geschichte ausgedacht und die Texte dazu gelernt.“ Bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Planung erst mit dem Schulstart, also vor rund drei Wochen, begann. „Es haben alle ihren Teil zu unserer Aufführung beigetragen“, erzählt die Deutschlehrerin. Während der Vorführung merkte man den Kindern dann auch, dass sie große Freude an ihrem Stück hatten.

Große Freude hatten dann auch Schüler aller Altersklassen vor dem Trakt der Naturwissenschaften, denn dort war wohl, zumindest was den Zuschauerzuspruch angeht, die größte Attraktion des Schulfestes zu sehen. Schon von weitem fiel der große Wassereimer auf einem Holzgestell auf, den die 9b mit ihrem Lehrer Michael Bergau zusammen aufgestellt hatte. „Das ist ein sogenannter Reverse Dunk Tank“, so Bergau. „Die Schüler werfen einen Tennisball auf einen Hebel, und das hat den Effekt, dass Wasser aus dem Eimer fließt.“ Der Clou dabei war natürlich, dass unter dem Eimer eine Person Platz nehmen musste, die bei entsprechender Treffergenauigkeit eine Ladung Wasser abbekam. Ein großer Spaß für alle Beteiligten, denn auch der ein oder andere Lehrer musste sich der Prozedur mehr oder weniger freiwillig unterziehen.



Doch war diese Attraktion nicht die einzige kreative Idee des Nachmittags. Die 6d hatte sich nämlich ebenfalls ein neues Spiel ausgedacht. Wobei das „Lehrer Go“ bei näherem Hinsehen nur die Variation eines Hypes darstellte, der in den letzten Jahren vermehrt um sich griff: dem Spiel „Pokemon Go“. „Jeder Teilnehmer bekommt einen Zettel, auf dem vier Lehrer mit Namen und Merkmalen aufgeschrieben sind“, beschreibt Fabio Ramatowski aus der 6d den Spielablauf. „Wer die beschriebenen Lehrer zuerst findet, ist dann der Gewinner.“ Keine Frage, die Schüler hatten sich wieder einiges ausgedacht, um das Hoffest zu einem tollen Erlebnis zu machen. Belohnt wurden sie mit guter Stimmung – und beim „Reverse Dunk Tank“ mit dem ein oder anderen „nassgemachten“ Lehrer.