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Höchen kandidiert bei "Unser Dorf hat Zukunft"

 Beim vierten Höcher Dorfempfang in der Unterkirche hatten sich der zukünftige Bürgermeister Thomas Leis, der aktuelle Bürgermeister Heinz Müller, Höchens Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein sowie Christoph Missy als Sprecher der Arbeitsgruppe Dorfbuch (von links) viel zu erzählen. Foto: Bernhard Reichhart
Beim vierten Höcher Dorfempfang in der Unterkirche hatten sich der zukünftige Bürgermeister Thomas Leis, der aktuelle Bürgermeister Heinz Müller, Höchens Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein sowie Christoph Missy als Sprecher der Arbeitsgruppe Dorfbuch (von links) viel zu erzählen. Foto: Bernhard Reichhart
Höchen. Musik und Gespräche standen bei der vierten Auflage des Dorfempfanges in der Unterkirche Höchen im Vordergrund. Für die musikalische Umrahmung sorgte Mathias Stahl am Klavier. Die Bürger konnten sich bei den Ausführungen von Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein, Bürgermeister Heinz Müller sowie des Sprechers der Arbeitsgruppe Dorfbuch, Christoph Missy, über das Dorfgeschehen informieren

Höchen. Musik und Gespräche standen bei der vierten Auflage des Dorfempfanges in der Unterkirche Höchen im Vordergrund. Für die musikalische Umrahmung sorgte Mathias Stahl am Klavier. Die Bürger konnten sich bei den Ausführungen von Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein, Bürgermeister Heinz Müller sowie des Sprechers der Arbeitsgruppe Dorfbuch, Christoph Missy, über das Dorfgeschehen informieren. Abgerundet wurde der Dorfempfang mit Gesprächen mit dem scheidenden Bürgermeister, den Mitgliedern des Ortsrates und des Stadtrates aus Höchen sowie mit Vertretern von Vereinen und Organisationen.Ortsvorsteher Klein wies darauf hin, dass sich Höchen für den 24. Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" angemeldet hat. Man habe zwar einige Rückschläge im Dorf zu verkraften, doch es gelte das olympische Motto "Dabei sein ist alles". So erinnerte er daran, dass die Bäckereifiliale geschlossen habe und dass das Modell Schulhaus gescheitert sei. Als positiv bewertete er den Blumenschmuck in Höchen, die Herrichtung der Lore und der Dreispitz sowie die Pflanzinseln an der Kreuzung Dunzweiler-/Marienstraße. Der Dorfempfang sei eine gute Gelegenheit, politisches Geschehen und Ortsgeschehen zu besprechen, erklärte Bürgermeister Heinz Müller. Da er zum letzten Mal in offizieller Funktion als Verwaltungschef zu Gast war, brachte er einige gute Nachrichten mit. So wolle die Stadt den Höcher Turm als Wahrzeichen des Ortes so erhalten, dass er "den nächsten 50 Jahren dem Wetter trotzen kann".

Zwar sei das Projekt Schulhaus gescheitert, so Müller, doch werde die Stadt dafür sorgen, dass Vereine auch künftig das ehemalige Schulhaus nutzen können. Der Bürgermeister wies auf das engagierte Vereinsleben im Ort hin und lobte die Verschönerungen an den Eingangsbereichen des Ortes, "dem Luftkurort am Höcherberg". In Sachen Dorfentwicklungsplan habe die Stadt Mittel im Haushalt vorgesehen, betonte Müller.

Christoph Missy, Sprecher der aus 13 Personen bestehenden Arbeitsgruppe Dorfbuch, informierte die Besucher über den aktuellen Stand zum Dorfbuch "750 Jahre Höchen" und stellte einige Themen und Bilder zur Schulgeschichte und Historie vor. Mittlerweile sei man bei annähernd 700 Seiten angelangt, so Missy. Geplant sei eine Auflage von 500 Exemplaren; den Verkaufspreis bezifferte er dank Unterstützung des Fördervereins und von Sponsoren auf 20 bis 30 Euro: "Wir wollen Ihnen das Buch als Festessen servieren". Als einen vollen Erfolg bezeichnete Friedel Reidenbach vom Förderverein "Unser Höchen" den Dämmerschoppen am Vorabend des Dorfempfanges, welcher von Mitgliedern des evangelischen und ehemaligen katholischen Kirchenchores musikalisch umrahmt wurde. "Der Platz vor der Unterkirche platzte aus allen Nähten", freute sich Reidenbach. re



Auf einen Blick

Der nächste Höcher Dorfempfang findet am Samstag, 24. März 2012, im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten "750 Jahre Höchen" erstmals als Abendveranstaltung in der Unterkirche statt. Der Veranstalter ist wieder der Ortsrat, finanziert vom Förderverein. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Bigband des Polizeimusikkorps des Saarlandes. Vorgesehen ist an diesem Abend auch die Präsentation des neuen Dorfbuches, heißt es.re