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Geschenk des Hegerings Höcherberg
Ein Hirschgeweih für die Gustavsburg

 Bernhard Feichtner (rechts) stellte das Hirschgeweih zur Verfügung, das von Hegeringleiter Ralf Junker (Zweiter von rechts) im Beisein von Landrat Dr. Theophil Gallo (Mitte) an Gustl Altherr und Jürgen Schäfer (links) vom Verkehrsverein Jägersburg übergeben wurde.
Bernhard Feichtner (rechts) stellte das Hirschgeweih zur Verfügung, das von Hegeringleiter Ralf Junker (Zweiter von rechts) im Beisein von Landrat Dr. Theophil Gallo (Mitte) an Gustl Altherr und Jürgen Schäfer (links) vom Verkehrsverein Jägersburg übergeben wurde. FOTO: Karl-Heinz Weckler
Jägersburg. Ein großes Hirschgeweih wird künftig über dem Eingang des Wohntraktes der Gustavsburg daran erinnern, dass das historische Ensemble einst als Jagdschloss der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken und im 19. Jahrhundert als Forsthaus gedient hat. red

Die prächtige Jagdtrophäe eines „ungeraden Zehnenders“ war vom damalige Kreisjägermeister Reinhold Feichtner, der im vergangenen Jahr verstarb, erlegt und von seinem Sohn Bernhard Feichtner, der ebenfalls lange Jahre Kreisjägermeister war, dem Hegering Höcherberg überlassen worden. Dessen Leiter Ralf Junker übergab nun im Beisein von Landrat Theophil Gallo das Hirschgeweih an den Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg, vertreten durch den Vorsitzenden Gustl Altherr und dessen Stellvertreter, Ortsvorsteher Jürgen Schäfer. Das Geweih wird rechtzeitig zum Hubertusmarkt angebracht, der am Sonntag, 3. November, zum zehnten Mal vom Verkehrsverein in Kooperation mit dem Ortsrat Jägersburg ausgerichtet wird. Die Schirmherrschaft übernehmen Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, Landrat Theophil Gallo und Homburgs Bürgermeister Michael Forster.

Die Jägerinnen und Jäger aus der Höcherbergregion verbanden die symbolische Geweih-Übergabe mit einer Hegeringversammlung im Saal der Gustavsburg. Dabei wurden Ralf Junker als Hegeringleiter und Peter Herrmann als dessen Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt. Kreisjägermeister Patrick Klär informierte über Wissenswertes zur Jagd und neue gesetzliche Vorgaben, hieß es in einer Mitteilung weiter.

Zuvor hatte im Burghof Heiner Kausch, Kreisjägermeister im Stadtverband Saarbrücken, das Thema „Drohnen-Einsatz im Zusammenhang mit der Rehkitzrettung“ erörtert und den Einsatz einer Drohne vorgeführt. Neben der Rettung von Rehkitzen vor Mähmaschinen wird die Drohne auch dazu genutzt, großräumige Wildschäden zu erfassen. Deshalb hat Kausch eine Ausnahmegenehmigung: Er darf die Drohne bis 300 Meter Höhe aufsteigen lassen. Außerdem ist sie durch ihre Infrarot-Ausrüstung (Wärmebild-Kamera) für die Suche nach vermissten Personen geeignet.