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Haydn und Schumann sollen Lust auf mehr machen

 Das Vogler-Quartett in Homburg. Foto: SZ/simmet press
Das Vogler-Quartett in Homburg. Foto: SZ/simmet press
Homburg. Mit Quartetten von Haydn und Schumann eröffnet das Vogler-Quartett die 14. Homburger Kammermusiktage am heutigen Montag, 15. Juni, 20 Uhr, im Kulturzentrum Homburg (Saalbau). Mit den Förderern ist bei freiem Eintritt erstmals die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, sich auf eine so vielfältige wie hochkarätige Kammermusikwoche einzustimmen.Primarius Tim Vogler, sein 2

Homburg. Mit Quartetten von Haydn und Schumann eröffnet das Vogler-Quartett die 14. Homburger Kammermusiktage am heutigen Montag, 15. Juni, 20 Uhr, im Kulturzentrum Homburg (Saalbau). Mit den Förderern ist bei freiem Eintritt erstmals die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, sich auf eine so vielfältige wie hochkarätige Kammermusikwoche einzustimmen.Primarius Tim Vogler, sein 2. Violinpartner Frank Reinecke, der Bratscher Stefan Fehland und der Cellist Stephan Forck haben bewusst das Streichquartett C-Dur op. 74/1 (1793) von Joseph Haydn (1732-1809) an den Beginn gesetzt. Einmal gedenkt die musikalische Welt des 200. Todesjahres dieses ältesten Wiener Klassikers; zum anderen hat Haydn mit den sechs Apponyi-Quartetten op. 71 und 74 auf seiner zweiten Londonreise erstmals die Wirkung einer sonst elitären Gattung vor großem Publikum überprüfen können. Auf das spekulieren auch die Kammermusikfreunde Saarpfalz als Veranstalter des Festivals nicht nur am Montag.Als Robert Schumann (1810-1856) im Juni 1842 seine drei Streichquartette op. 41 komponierte, wollte auch er damit das große, inzwischen stadtbürgerliche Publikum ansprechen. Das A-Dur-Quartett op. 41/3 erklang zunächst noch ganz intim im Hause Schumann als Geburtstagsgeschenk für seine junge Frau Clara Schumann-Wieck. Die weiteren Abend-Konzerte der Kammermusikwoche jeweils um 20 Uhr im Saalbau: Mittwoch, 17. Juni, mit Werken von Webern, Berg, Haydn und Reger; Donnerstag, 18. Juni, erklingen im KuHof Zweibrücken-Mörsbach Werke von Schumann, Weill, Bruch und Brahms; Freitag, 19. Juni, entzündet der begnadete Allround-Musiker Michael Sens sein kabarettistisches Feuerwerk "Opus 1"; Samstag, 20. Juni, erklingen neben jiddischen und hebräischen Werken von Achron, Saminski und Weprik Lieder und Kammermusik von Ravel und Chausson; Sonntag, 21. Juni, elf Uhr, Abschluss-Matinee als Familienkonzert mit musikalischen Überraschungen aller Künstler. icInfo: Tel. (06841) 3168