| 21:46 Uhr

Stadtrat Homburg tagte
Haushalt wird wohl erst im Juni verabschiedet

Homburg. Ursprünglich ging man in der Stadtverwaltung Homburg davon aus, dass der städtische Haushalt in der April-Sitzung verabschiedet werden kann (wir berichteten). Das wird so wohl nicht darstellbar. Wie Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) gestern im Vorfeld der Stadtratssitzung gegenüber der Presse sagte, könnte es Juni werden, bis der Haushalt tatsächlich verabschiedet wird. „Wir bringen den Haushalt erst dann in den Stadtrat ein, wenn die Kommunalaufsicht grünes Licht gegeben hat. Dass dies noch für den April reicht, daran glaube ich nicht“, so der Verwaltungschef in dem Gespräch. Schneidewind wiederholte noch einmal, dass es derzeit keine der Sanierungskommunen – und das ist die überwältigende Mehrheit im Saarland – mehr schaffe, wie früher bereits zum Jahresende einen genehmigungsfähigen Etat aufzustellen. Die Stadt Homburg habe diesen zwar frühzeitig der Kommunalaufsicht zugeschickt. Diese müsse aber eingehend prüfen, „deshalb kein Vorwurf an die Stelle“. Schneidewind befand im Gespräch mit der Presse: „Besser einen genehmigten Haushalt im Juni als früher einen, der dann überarbeitet werden muss“. Von Peter Neuheisel

Ursprünglich ging man in der Stadtverwaltung Homburg davon aus, dass der städtische Haushalt in der April-Sitzung verabschiedet werden kann (wir berichteten). Das wird so wohl nicht darstellbar. Wie Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) gestern im Vorfeld der Stadtratssitzung gegenüber der Presse sagte, könnte es Juni werden, bis der Haushalt tatsächlich verabschiedet wird. „Wir bringen den Haushalt erst dann in den Stadtrat ein, wenn die Kommunalaufsicht grünes Licht gegeben hat. Dass dies noch für den April reicht, daran glaube ich nicht“, so der Verwaltungschef in dem Gespräch. Schneidewind wiederholte noch einmal, dass es derzeit keine der Sanierungskommunen – und das ist die überwältigende Mehrheit im Saarland – mehr schaffe, wie früher bereits zum Jahresende einen genehmigungsfähigen Etat aufzustellen. Die Stadt Homburg habe diesen zwar frühzeitig der Kommunalaufsicht zugeschickt. Diese müsse aber eingehend prüfen, „deshalb kein Vorwurf an die Stelle“. Schneidewind befand im Gespräch mit der Presse: „Besser einen genehmigten Haushalt im Juni als früher einen, der dann überarbeitet werden muss“.

Überdies wurden gestern Abend im Rat der Stadt die bereits angekündigten personellen Veränderungen vollzogen: Für CDU-Ratsmitglied Manuel Diehl, der zum 31. März zurücktrat, rückt Stefan Mörsdorf nach. Auf den stellvertretenden Ortsvertrauensmann von Homburg-Ost, Altay Tsitak (CDU), folgt Klaus Friedrich. Dieser ist in Homburg etlichen Bürgern unter anderem wegen seiner historischen Stadtführungen bekannt.