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Verdacht der Untreue
Hausdurchsuchung bei Homburgs Bürgermeister Roth

FOTO: Bernhard Reichhart
Homburg/Saarbrücken. Nach Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) und seinem Vorgänger Karlheinz Schöner (CDU) ist jetzt auch Bürgermeister Klaus Roth (CDU) ins Visier der Staatsanwaltschaft Saarbrücken geraten. Gegen Roth wird wegen des Tatverdachts der Untreue und des Betrugs ermittelt. Gestern Morgen durchsuchte die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben die Diensträume des Bürgermeisters und dessen Privatwohnung.

Es geht unter anderem um einen Planungsauftrag in Höhe von rund 35 000 Euro für eine EDV-Verkabelung im Homburger Rathaus, die Roth im Dezember 2012 an eine Homburger Elektrofirma vergeben haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass es sich hierbei um einen Scheinauftrag handelte und sich Roth „auf Kosten der Stadt Homburg selbst bereicherte“.