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Gymnasium organisierte Spendenlauf für junge Flüchtlinge

Homburg. An die 700 Schülerinnen und Schüler des Saarpfalz-Gymnasiums haben sich an der „Unicef-Lauf-Aktion für Flüchtlinge“ beteiligt. Trotz des regnerischen Wetters liefen die jungen Leute mit großem Eifer eine fünf Kilometer lange Strecke.

Laufen, Spenden sammeln und Flüchtlingskindern in Not helfen. So funktioniert die Aktion "Wir laufen für Unicef", die zur Zeit bundesweit großen Zulauf findet. Auch das Saarpfalz-Gymnasium Homburg nahm nun an dieser Aktion teil. Rund 700 Schüler aus allen Klassen nahmen an einem Fünf-Kilometer-Lauf teil, der im Schulhof des Saarpfalz-Gymnasiums gestartet wurde. "Ich finde es toll, dass sich junge Menschen mit diesem Lauf engagieren, um diesen Menschen zu helfen", meinte Landrat Theophil Gallo , Schirmherr der Lauf-Veranstaltung am Mittwoch. Trotz des teilweise schlechten Wetters mit einigen Regengüssen waren die Schüler mit großem Eifer dabei. Nicht wenige Starter nahmen einfach einen Regenschirm zum Schutz mit. ,,Es geht um das soziale Engagement, nicht um Zeiten und Sieger", erklärt SPG-Sportlehrerin Lina Conrad, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Hugo-Fell für den Ablauf des Unicef-Laufs verantwortlich zeichnete. Heidrun Gros-Schnur vom Unicef-Team Homburg freute sich, dass alle Schülerinnen und Schüler des Saarpfalz-Gymansiums dabei waren, die klassenweise auf die Laufstrecke gingen. "Sinn ist es, möglichst viel Geld einzusammeln", erklärte Heidrun Gros-Schnur. Für jeden gelaufenen Kilometer gab es eine freiwillige Spende durch den Teilnehmer. ,,Man kann selbst Geld spenden, oder sich auch dafür Sponsoren suchen." Und wer Lust hatte, der konnte auch nach den ersten fünf Kilometern noch eine weitere Fünf-Kilometer-Schleife dranhängen. Die Suche nach Sponsoren, ohne das eigene Taschengeld einzusetzen, stellte sich für die Mädchen und Jungs des Saarpfalz-Gymansiums als relativ einfach heraus. Vielfach sprangen Eltern und Verwandte für das "Kilometer-Geld für Unicef" ein. So auch bei Johanna Göttel aus der Klasse 8d. "Das war ganz einfach. Ich habe meine Eltern einfach gefragt und sie haben mir zehn Euro für den Lauf gegeben", so die 13-Jährige.