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Gunter Altenkirch spricht über Lichter- und Kerzenbräuche

Homburg. Mit Beginn des neuen Jahres wird am Freitag, 23. Januar, um 19 Uhr die Vortragsreihe über Brauchtum mit Volkskundler Gunter Altenkirch im Homburger Stadtcafé, Am Markt 8, mit einem Vortrag zum Thema "Maria Lichtmess: Lichter- und Kerzenbräuche" fortgesetzt. Der Referent beleuchtet in einem Vortrag Ursprünge und Hintergründe der Bräuche. Einst war Lichtmess am 2

Homburg. Mit Beginn des neuen Jahres wird am Freitag, 23. Januar, um 19 Uhr die Vortragsreihe über Brauchtum mit Volkskundler Gunter Altenkirch im Homburger Stadtcafé, Am Markt 8, mit einem Vortrag zum Thema "Maria Lichtmess: Lichter- und Kerzenbräuche" fortgesetzt. Der Referent beleuchtet in einem Vortrag Ursprünge und Hintergründe der Bräuche. Einst war Lichtmess am 2. Februar der Beginn der Fastnachtszeit, und die Fastnachtszeit war der erste Frühlingsbrauch. Frühling bedeutete "Ende der kältesten Winterzeit". An diesem Tag wurden in der katholischen Kirche Wachsstöcke und eine Reihe anderer Kerzen gesegnet. Für die Menschen auf dem Dorf war dies das erste Fenster, durch das man in die wiedererwachte Natur schauen konnte. Die Lichtsehnsucht der Menschen überdeckte das kirchliche Fest "Darstellung des Herrn". Lichtmess mit dem Wachsstock bildete den Beginn einer Reihe von kirchlichen und weltlichen Bräuchen, die heute fast alle in Vergessenheit geraten sind. Zu der Veranstaltung lädt die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) zusammen mit der Stadtbücherei und dem Stadtcafé Homburg ein. red