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Kommt ein Werk ins Saarland?
Grüne: Flächen für Tesla-Ansiedlung prüfen

Homburg. Die Homburger Grünen unterstützen den Vorschlag, Homburg als Standort für ein Werk des amerikanischen Herstellers von Elektroautos Tesla ins Gespräch zu bringen. „Es freut uns, dass wir nicht mehr die einzigen sind, die für den Industriestandort Homburg auch über Alternativen zur Dieseltechnologie nachdenken. red

Nun gilt es für Verwaltung und Stadtrat, sich aktiv für diesen alternativen Mobilitätsantrieb einzusetzen, damit Homburg weiterhin auf dem Arbeits- und Technologiesektor attraktiv bleibt“, schreibt Winfried Anslinger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat. Die Grünen fordern OB Rüdiger Schneidewind auf, „die vorhandenen Homburger Industrieflächen am Zunderbaum/Erdbeerland dahingehend zu prüfen, ob rein flächenmäßig und auch verkehrstechnisch die Ansiedlung einer Gigafactory in Homburg möglich ist“.

Zum Hintergrund: Vor kurzem wurde bekannt, dass der amerikanische Hersteller von Elektroautos in Deutschland ein Werk zur Produktion von Autobatterien ins Auge gefasst hat. Im Zuge der Diskussion kam das Saarland wegen seiner Nähe zu Frankreich und Luxemburg ins Spiel. Der Homburger SPD-Vorsitzende Wilfried Bohn hatte dann die Kreisstadt ins Spiel gebracht.